Ich bin sicher, darüber schon einmal gesprochen oder geschrieben zu haben. Jedoch drängt es mich heute, es wieder zu tun. Ich glaube fest daran, dass wir Teile in uns tragen, die wir so gut verstecken, wie wir nur können – das meiste davon ist uns unbewusst.

Wer glaubt, dass ein Kindergeburtstag nur ein überschaubares Spektrum an Gesprächsthemen bietet, irrt. Kürzlich fand ich mich in einer Unterhaltung über kulturelle Aneignung wieder – und nein, das Motto der Feier war nicht „Cowboy und Indianer“.

Vor ein paar Tagen fiel es mir gleichsam wie Schuppen von den Augen: Welche Wesen sind in unseren Gesellschaften befugt, die politischen Vertreter*innen ihrer Interessen zu wählen? Und vor allem: Wer ist nicht befugt bzw. in der Lage dazu?

7th Conscious Connection of the IQBC – 18., 25. und 1. September 2022, 20.00 Uhr (Berlin, Amsterdam, Paris). Die siebte CC besteht aus drei Sessions. Thema ist „The Nine Phases of Qi Cultivation“ mit Gastreferent*in B. Leavitt.

Wir beobachten eine seit Jahren zunehmende Verkürzungswut in der Sprache. Als hätten wir chronisch weniger Zeit, dürften weniger Raum als früher einnehmen.

Seit dem 19. Jahrhundert gibt es nun schon den Buddhismus im deutschsprachigen Europa, in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Offizielle Schätzungen sprechen von zusammen rund 160.000 westlichen Buddhisten in diesen Ländern.

Um informiert zu sein, lesen viele die Nachrichten. Was kann man tun, wenn einen die Nachrichten traurig machen? Naturkatastrophen, Kriege und Pandemien lösen oft negative Gefühle in uns aus. Der Dharma-Lehrer Tenzin Peljor Bhikshu antwortet. 

Offenheit hat immer eine helle und eine dunkle Seite. Meine Erfahrung ist, dass die helle bei Weitem überwiegt, weil sie Nähe und dadurch Verbundenheit schafft. Für mich persönlich war das immer ein Selbstläufer, trotz Warnungen.

Als Erstes natürlich die Ankunft in dieser quirligen, alten Stadt: Am Flughafen die Bar mit dem lang gestreckten Tresen, daran stehend oder sitzend eine Mischung aus italienisch sprechenden Geschäftsleuten, Arbeitern und Arbeiterinnen, reisenden Erwachsenen und ein paar Jugendlichen und Kindern.

Ich gebe es zu: Schon allein die Aussicht auf Temperaturen über 40 Grad lähmen mich – körperlich wie gedanklich. Doch glücklicherweise habe ich kleine Helferlein, die mich immer wieder unterstützen.

Eigentlich wollte ich ja über das Thema Bewertungen schreiben, doch nun wurde in den Raum gestellt, dass ich eventuell überfordert sein könnte. Was mich im Grunde doch wieder zum Bewerten bringt.

Wir befinden uns im Monat Juli. Ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, ist die Inflationsrate in Deutschland mächtig angestiegen. Alles ist teurer geworden. Jeder muss jetzt wieder den Gürtel enger schnallen, ist sparsamer und vielleicht ein wenig geiziger als sonst.

Mein Tag hat heute mit einem Podcast über Diversity begonnen. Und da ich ja bekanntermaßen an Serendipität glaube, bin ich dankbar für diese Inspiration. Und schummle mich nicht mehr um ein Thema herum, das mich seit Wochen umtreibt.

Dieser Text ist besonders für alle die geschrieben, die sich von der Betrachtung, die der Titel suggeriert, angesprochen fühlen. Ich glaube, ich habe vor Jahren schon einmal einen Blogtext dazu geschrieben, möchte es aber erneut tun. Warum?

Wer sein Herz öffnet und vertraut, geht immer das Risiko ein, enttäuscht oder wieder verlassen zu werden. Andererseits ist ein Leben ohne Nähe und Vertrauen eine einsame Angelegenheit.

Die Erste Noble Wahrheit lautet: Das Leben ist Leiden. Ist das nun eine mangelhafte Übersetzung, ist es Ausdruck eines letztlich doch tiefsitzenden Pessimismus oder gibt es eine Tiefgründigkeit in dieser Aussage, der wir nachgehen sollten?

Mein Friseur hat ja keine große Freude mit mir, weil ich meine Haarfarbe in diesem Salz-und-Pfeffer-Ton behalten möchte. Doch kürzlich ist mir aufgefallen, dass selbst die bunteste Haarfarbe nicht ausreicht für eine positive Erscheinung.

Und was soll das sein – eine Geburtstagspilgerreise? Nachdem der spontan geplante US-Trip zu einem Zen-Sesshin und einem anschliessenden Straßen-Retreat rund um meinen 70. Geburtstag nicht geklappt hatte (zu viele Unwägbarkeiten, auch wegen COVID), suchte ich nach einem Ort mit einer starken Aussage. Und das gibt Palermo her!

Leider habe ich bislang noch nicht geschafft, mich diesem politisch, sozial und menschlich wichtigen Thema so zu widmen, wie ich es anstrebe. Vielleicht klappt es in meiner Rekonvaleszenzzeit nach der in Kürze anliegenden Operation.

Der Monat Mai ist da. Eine Tradition des Mais ist es, in ihn hineinzutanzen. Tanzen kann ein Gefühl von Freude und Freiheit hervorrufen. Es kann aber auch, wenn man zu wild tanzt, Orientierungslosigkeit und Verwirrung hervorbringen.

In der letzten Zeit achte ich besonders darauf, welche alten deutschen Wörter mir in den Sinn kommen, die wir zum Teil gar nicht mehr verwenden oder durch englische Vokabeln ersetzt haben.

Wenn wir geboren werden, dann ist der Hörsinn, der sich schon im Bauch der Mutter ausgebildet hat, noch immer der bedeutendste für uns. Wenn wir aber an unser erwachsenes Ich denken, dann sagt vermutlich die Mehrheit der Menschen, dass der Sehsinn ihre wichtigste Art der Wahrnehmung ist.

Von meiner Freundin, die gerade noch schwanger ist, während ich diese Zeilen schreibe, habe ich gelernt: Manchmal sollte man schweigen. Doch nach einer angemessenen Frist kann man der Freude freien Lauf lassen.

„Moltivolti“ ist italienisch und bedeutet „viele Gesichter“. Wenn die zwei Worte, wie hier, zusammengeschrieben sind, weist der Begriff sowohl auf ein sizilianisches Restaurant hin – übrigens in der Via G.M. Puglia, 21 – mit dem Zusatz „ethnic bar/cafeteria“, wie auch ein multiethnisches Projekt.

Es geht so schnell, dass ein Konflikt eskaliert. Jeder kennt das aus seinem eigenen Leben. Und wenn der Konflikt vorbei ist, dann fragt man sich, was da eigentlich passiert ist. Da alles so schnell geht und wir im Konflikt nicht wirklich bei uns sind, ist es sehr schwer, eskalierende Konflikte zu begreifen.

Die Ostertage liegen hinter uns, und die Christen haben die Auferstehung Jesus Christus gefeiert. Ein Mensch, der die Menschen liebte, hat damit gezeigt, dass Materie, der Körper, vergänglich ist, aber der Geist, das Bewusstsein ewig währen. Er hat damit verdeutlicht, dass wir aufwachen können.

Mich beschäftigt derzeit sehr, dass Diktatoren ihre Bürger knechten und offensichtlich immer größere wirtschaftliche und politische Macht erlangen, Kriege führen und demokratische Kräfte dabei ins Hintertreffen geraten. Jedenfalls hat es für mich den Anschein. Das „Böse“ überwiegt, so hat man den Eindruck.

Das Gefühl, zwar am Leben teilzunehmen, da zu sein, aber mich nicht wirklich lebendig zu fühlen, gehört für mich ein Stück weit zu unserer Kultur. Warum das so ist, davon handelt der heutige Blog Beitrag.

Wie gerne kreisen unsere Gedanken darum, was unsere Schwächen sind. Und wenn uns jemand danach fragt, dann können wir viel erzählen. Aber was ist eigentlich, wenn uns jemand nach unseren Stärken fragt?

Es ist März, und der Frühling hat begonnen. Der Winter kommt immer mehr an sein Ende. Der Rhythmus der Zeit lässt ständig Verfall und Erneuerung entstehen. Aus der Stagnation des Winters entsteht das neue Leben im Frühling.

Nun, da ich kein Buch darüber schreiben will oder kann, beschränke ich mich auf das Wesentliche. Das Wesentliche ist etwas, das uns so Mut machen müsste oder könnte, wenn wir nicht so eine geringe Meinung von uns selbst hätten.

Nach all dem schon Gesagten, Erlebten. Nach all dem Enttäuschten, Verzagten in uns. Nach all den Frustrationen, den Niederlagen könnten wir auf die Idee kommen, zu vergessen, dass alles zählt, alles zum Erfahrungsweg gehört.

Ausstrahlung als Begriff verwenden wir in der deutschen Sprache ganz alltäglich und selbstverständlich. Aber kaum jemand ist sich bewusst, wie Ausstrahlung entsteht und wie sie auf andere wirkt. In heutigen Beitrag also ein kleiner Blick auf dieses wichtige Phänomen.

Im Folgenden will ich versuchen, die Pandemie aus zwei grundsätzlichen buddhistischen Grundsätzen zu beleuchten. Zum einen geht der Buddhismus vom grundsätzlichen Unwissen der Menschen aus und zum anderen empfiehlt er die Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit.

Man sollte sich ja prinzipiell im Spiegel anlächeln, wie ich finde. Zum einen ist das gut für die Selbstliebe, zum anderen bringt man sich selbst damit meist so zum Lachen, dass die gute Laune von selbst kommt. Und manchmal fällt dabei auch die eine oder andere Erkenntnis ab.

Das Herz ist schwer in diesen Tagen. Allein die Möglichkeit, dass ein Krieg so nah ist und noch viel näher kommen könnte, ist für mich vollkommen unbegreiflich.

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