Das letzte Wochenende vor meiner Abreise aus Kapstadt verbrachte ich am südlichsten Punkt von Afrika - dort, wo Indischer und Atlantischer Ozean ineinanderfließen. Zu sehen war diese von Menschen gemachte Grenze nicht.

Es liegt ein besonderer Reiz darin, mit einem leeren Kopf ins neue Jahr zu starten. Denn einerseits ist ein solches stets ein Versprechen, andererseits kann es auch eine sehr lange To-do-Liste sein. Für beides ist ein freier Kopf gut.

Das Jahr 2023 ist zu Ende gegangen. Wir sind nicht mehr in einer Pandemie, doch leider ist ein weiterer Krieg hinzugekommen, und viele Menschen in Deutschland sind nicht zufrieden mit der Regierung und wie Politik im Land gemacht wird. Unzufriedenheit, Sorgen und Angst nehmen zu.

Das entscheidende Kriterium für ein gelingendes Leben scheint mir die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben zu sein. Ein Gefühl des Erfülltseins, das sich aus gelungenen selbständigen Entscheidungen und Handlungen ergibt.

Als Arbeitstier, das ich bin, fühlt sich ein Tag ohne Arbeit fast wie ein verlorener an. Mein Beruf macht es mir leicht, vieles aus dem Alltag eben als Arbeit zu sehen. Das darf sich ändern.

Wir bewegen uns langsam, aber zielsicher auf die in Süddeutschland und Österreich sogenannte stade Zeit zu. Das Wetter lädt dazu ein, nach innen zu gehen und Bilanz zu ziehen. Doch noch ist das Jahr nicht zu Ende.

Die meisten Menschen beginnen mit Meditation, weil sie sich nach mehr Entspannung und innerem Frieden sehnen. Doch kaum sitzen sie still, da tauchen lauter körperliche Beschwerden auf. Die Schultern sind verkrampft, der Rücken schmerzt, der Atem fühlt sich viel zu eng an.

Ich bin seit einem Jahr gestaltendes Mitglied einer Facebook-Gruppe, die eine Plattform für Frauen um die Lebensmitte sein möchte. Doch offensichtlich ist diese Mitte aktuell blockiert.

Meine Lebensgefährtin hat mich vor ein paar Wochen verlassen. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie „alleine“. Meine Beziehungen gingen sozusagen ineinander über. Jetzt stehe ich da und komme mit der Situation, allein zu sein, nicht zurecht. Kann mir der spirituelle Weg helfen, diese Angst zu besiegen, bzw. wie kann ich diese Angst besiegen?

Ich weiß nicht mehr genau, wann das angefangen hat - vermutlich auf einem Markt, wo mir das entsprechende Anlocken einfach auf die Nerven gegangen ist. Doch es ist Zeit, neu über Zu- und Abneigungen nachzudenken.

Offenbar war ich schon als Baby am Meer, und das war wohl der Beginn einer lebenslangen unstillbaren Liebe zu diesem Element, die nur durch die zur Musik übertroffen wird.

Hast du schon anderen Menschen vertraut und wurdest enttäuscht? Hat sich dein Vertrauen in Misstrauen verwandelt? Dann ist die Aufforderung „vertrau mir“ ein Alarmsignal. Und dennoch: Es gibt zwei Arten des Vertrauens: blindes und heilendes.

Ich bin wirklich gerne Österreicherin, denn dieses Land hat eine Fülle von Kostbarkeiten, die es selten auf so kleiner Fläche geballt gibt. Hier leben zu dürfen, macht mich sehr dankbar. Doch offenbar geht das nicht allen Menschen hierzulande so.

Es ist ja jetzt schon eine Zeit lang her, dass ich Kinder in meinem täglichen Leben hatte – mein Jüngster wird in diesem Jahr 27. Doch kürzlich hatte ich die Gelegenheit, wieder in kindliche Sphären einzutauchen.

Endlich kann ich wieder auf der Terrasse schreiben, unter dem Sonnenschirm und der Trauerweide. Und wieder liegen ihre trockenen Blätter auf dem Tisch, weil es einfach zu selten regnet. Wir leben in Zeiten der Extreme.

15th Conscious Connection – 27. Juni 2023 – 8 pm CEST/2 pm EST/11 am PST. Das Thema der kommenden 15th Conscious Connection of the IQBC ist: „Drawings“.

Oft höre ich von Menschen, dass sie sich wundern, woher ich seit sieben Jahren die Themen für meinen Blog nehme. Ich wundere mich oft selbst, doch häufig werden sie mir vor die Nase gesetzt. Wie heute.

Eine Freundin hat kürzlich erzählt, dass sie versucht, an jedem Tag ihres Lebens etwas Neues zu erleben. Während ich sie dafür verbal bewunderte, fragte ich mich gleichzeitig, inwieweit mir das gelingt. Am vergangenen Wochenende war es dann so weit.

Momentan ist es wieder einmal schlecht bestellt um positive Meldungen zum Thema Mann in der Voll50-Community. Und in immer mehr Frauen meines Alters wächst der Wunsch, es vielleicht doch einmal „ohne“ zu versuchen.

Wir befinden uns im Monat März, und so langsam sehnen wir uns alle nach Wärme. Eigentlich ist dieser Monat die Zeit, in der der Frühling einzieht. Doch der Winter möchte in diesem Jahr einfach noch nicht loslassen, und die Kälte kehrt daher immer wieder zu uns zurück.

Meine Sonntage – falls ich sie als Selfcaring-Tage einhalten kann – bestehen ja zu einem gewissen Teil aus dem Hören von Podcasts. Eine wunderbare Erfindung! Man lernt viel, wird aber auch mit Dingen konfrontiert, die einen früher beschäftigt haben und die eigentlich bereits als „erledigt“ gelten.

Ich schreibe diese Zeilen am Internationalen Frauentag. Und bei allem, was richtig gesagt wird und den Tatsachen entspricht, erlaube ich mir die Frage: Ist die Opfermentalität die richtige?

Bahnsteig der U4-Station Wien, Margareten. Eine alte Frau trippelt vorsichtig den Bahnsteig entlang, den Kopf gesenkt. Eine junge Frau überholt sie schnell. Den Kopf ebenfalls gesenkt, auf ihr Smartphone schauend und in großer Geschwindigkeit mit beiden Daumen auf die Tasten tippend.

Durch die wachsenden Erkenntnisse über die transgenerationelle Weitergabe von Traumata – und auch von Resilienz, muss man wohl sagen – sowie aus systemischer Arbeit und neueren Verfahren wie Aufstellungsarbeit (Familienaufstellungen, Systemaufstellungen) haben sich therapeutische und sogenannte spirituelle Erfahrungen und Weisheit einander angenähert.

Auf mein Visionboard für 2023 habe ich einen Magazinausschnitt mit den beiden Worten „helles Köpfchen“ geklebt. Doch das hilft nicht immer, wie ich feststellen musste.

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