"Krishnamurti – Die Revolution der Stille" ist eine Einladung zur Wahrnehmung, zur Begegnung mit dem, was jenseits von Worten liegt.
Rezension: Krishnamurti – Die Revolution der Stille
Innere Transformation
Dieser ruhige Fluss mit seinem ehrwürdigen Alter wäre für jeden, der ihn betrachtet, eine Quelle der Verzauberung, in der sich jegliche Vorstellung von Himmel und Erde verliert.“ Meditative Naturbilder, begleitet von Zitaten aus Jiddu Krishnamurtis Notizbüchern, laden gleich zu Beginn der Dokumentation dazu ein, in eine Beziehung einzutreten: mit der Natur, den zitierten Worten und sich selbst.
Françoise Ferraton verwebt lange Sequenzen von Naturaufnahmen mit Aufzeichnungen von Unterweisungen Krishnamurtis. Dadurch schafft sie einen Raum, in dem die Zuschauer in Resonanz mit den Bildern und Worten treten können. Etwa wenn Krishnamurti zu radikaler Selbsterforschung aufruft oder der Frage nach einer grundlegenden inneren Transformation nachgeht.
1895 in Südindien geboren, wurde Krishnamurti schon als Jugendlicher von der theosophischen Gemeinschaft als „Weltlehrer“ ausgerufen, löste sich jedoch später davon. Er lehrte bis zu seinem Tod 1986 in Oija, Kalifornien. Dieser poetische Film ist eine Begegnung mit ihm: seinen Fragen, Einsichten und seinem Wirken.
Rezensent: Martina Darga
Krishnamurti – Die Revolution der Stille
Regie: Polyband Medien
Sprache: Deutsch
Kinostart: 31. Juli 2025
Länge: 75 Minuten
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