Dieses Buch beschreibt das Leben und Wirken des japanischen Zen-Mönchs und Dichters Taigu Ryokan.
Rezension: Zen-Mönch Ryokan: Leben & Wirken: Chinesische Gedichte und Japanische Haiku
Die Kunst des einfachen Daseins
Dieses Buch über den japanischen Zen-Mönch und Dichter Taigu Ryōkan (1758–1831) ist eine Einladung, den Geist des Zen in seiner poetischsten Form zu erfahren. Ryōkan, der als Einsiedler und Bettelmönch lebte, verkörpert eine radikale Einfachheit, die frei ist von weltlicher Eitelkeit. Seine Verse, oft scheinbar schlicht wie „Die großen Wildgänse fliegen mit regenschweren Flügeln“, entfalten beim Lesen eine stille Tiefe, die aus der Unmittelbarkeit des Lebens selbst erwächst.
Lesen, im Erkennen der Menschlichkeit hinter der Form. Er schrieb: „Meine Gedichte sind keine Gedichte“ – und genau darin liegt ihr Zauber. Das Buch präsentiert die chinesischen Gedichte und japanischen Haikus im Original mit ihren Übersetzungen, deren Behutsamkeit man spürt. Es ist ein stilles, ein leuchtendes Buch über das einfache Dasein, das sich erst bei genauem Hinsehen in seiner ganzen Schönheit offenbart. Da wundert es nicht, dass der Benediktinermönch, Eremit und spirituelle Lehrer David Steindl-Rast das Vorwort zu diesem Werk beisteuert.
Rezensent: Hendrik Hortz
Zen-Mönch Ryokan: Leben & Wirken: Chinesische Gedichte und Japanische Haiku
Autor: Dr. M. Bernhard Schiekel
Verlag: Books on Demand (BoD)
Seitenzahl: 358 Seiten
Preis: 16,99 €
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