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Buddha & Psyche

Nicht immer sind familiäre Verbindungen heilsam. Es gibt Situationen, in denen man Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen abbrechen muss, wie die Geschichte in diesem Artikel zeigt.

Eine Frau – nennen wir sie Daniela – kam in Psychotherapie. Sie hatte starke Kopfschmerzen. Doch die Ärzte konnten keine körperlichen Ursachen finden. Ihr ging es immer besonders schlecht, nachdem sie ihre Verwandten besucht hatte. In der Psychotherapie erzählte sie, dass sie als Kind von ihrem Vater im alkoholisierten Zustand geschlagen wurde. Aber das sei nicht so schlimm gewesen, relativierte Daniela.

Doch auf einmal bekam die Betroffene auch starke Unterleibsschmerzen. Begonnen hatten diese nach einer Bauchmassage durch ihren Mann.

In der darauffolgenden Psychotherapiesitzung reagierte sie mit starken Weinkrämpfen auf die Schmerzen im Unterleib. Sie war niedergeschlagen und kraftlos.

Es dauerte lange, bis Daniela in der Psychotherapie andeutete, dass sie von ihrem Onkel sexuell missbraucht wurde. Daniela fiel es schwer, darüber zu sprechen. Sie war voller Scham. Trotzdem war sie nicht davon abzubringen, weiterhin ihre Verwandten zu besuchen.

Doch nach jedem Treffen mit ihrem Onkel meldeten sich die Unterleibsschmerzen.

Nach langem Zureden durch den Psychotherapeuten stimmte Daniela zu, den sexuellen Missbrauch aufzuarbeiten. Dafür war es notwendig, dass sie den Kontakt zum Onkel abbrach. Auch wenn der Missbrauch schon Jahrzehnte zurücklag, haben die Verletzungen bei Daniela tiefe Spuren hinterlassen.

In der Psychotherapie ist in diesem Zusammenhang vom körperlichen Schmerzgedächtnis die Rede. Bei jeder Begegnung mit dem Onkel reagierte Daniela mit heftigen Schmerzen.

In der Psychotherapie fand sie einen geschützten und sicheren Rahmen, um alle mit dem Missbrauch verbundenen und lange verdrängten Gefühle zuzulassen.

Das waren Hilflosigkeit, Scham, Ohnmacht, Trauer, Wertlosigkeit und das Gefühl, nicht als liebenswert zu gelten. Daniela weinte viel. Ihr Schmerz fühlte sich unendlich groß an. Sie malte ein Bild von ihrem Körper, der stark verwundet war. Sie fühlte sich wie ein kleines Kind, das schutzlos ausgeliefert war.

Dann gab es Momente mit einer starken Wut auf den Onkel. Sie schrie: „Warum hast du mir das angetan?“

Daniela entwickelte im Zuge der Therapie Mitgefühl für sich selbst. Sie lernte, ihre Wunden liebevoll zu versorgen. Die Trauer half ihr beim Loslassen, wodurch sich die Lebenssituation langsam besserte.

 


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 128: „Verbundenheit"

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Bilder © Unsplash.com

 

Christian Höller

Christian Höller

Christian Höller, MSc., ist akademisch ausgebildeter Psychotherapeut und Coach in Wien. Seine Fachrichtung ist Integrative Therapie. Seine Praxis befindet sich im vierten Bezirk. Er ist unter anderem spezialiert auf folgende Themen: Achtsamkeit, Spiritualität, Krisen, Burn-out, Lebensbegleitungen...
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