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Leben

Das soziale Unternehmen Dhonk im indischen Rajasthan hilft Frauen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und setzt sich auch für den Schutz des Bengal-Tigers ein.

Während Usha im indischen Rajasthan auf ihr Motorrad steigt, um zur Arbeitsstelle in dem sozialen Unternehmen Dhonk zu fahren, sind ihre drei Töchter schon in der Schule. Dort sollen Amar (17), Tara (14) und Amila (11) so gut ausgebildet werden, dass ihnen später alle Möglichkeiten offenstehen (Namen der Mädchen von der Redaktion geändert)

Usha lächelt auf ihrem Motorrad, der Wüstensand fliegt durch die Luft, sie ist glücklich. Es ist ihr nicht anzusehen, welchen Kampf sie hinter sich hat. Als ihre Töchter klein waren, war Usha vollkommen abhängig von ihrem Mann, einem Alkoholiker. Das Leben war ärmlich und das Geld chronisch knapp. Dann kam der schreckliche Tag vor fünf Jahren, der Ushas Leben auf den Kopf stellte.UshaKolleginnen

Sie sah zufällig, wie ihr Mann ihre älteste Tochter Amar, damals zwölf Jahre alt, zu einem Bus brachte. Ein älterer Mann stieg aus und übergab dem Vater Geld; das Mädchen sollte einsteigen. Geistesgegenwärtig rannte die Frau zu dem Bus und zog ihr Kind heraus – in letzter Minute.

Usha war verzweifelt. Sie erkannte, dass ihre einzige Chance ein eigenes Einkommen war. Aber wie sollte sie das schaffen? Sie hatte weder eine Berufsausbildung noch Beziehungen. Da hörte Usha von Dhonk, einem sozialen Unternehmen, das vor allem Frauen in ausweglosen Situationen eine Anstellung bot.

Usha erhielt dort eine Anstellung und verdiente erstmals in ihrem Leben eigenes Geld. Das ermöglichte es ihr, sich von ihrem Mann zu trennen, ihre Töchter zu sich und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gelingen konnte das nur, weil eine andere Frau, Dyvia Khandal, Jahre vorher die Idee hatte, Dhonk zu gründen. Dabei ging es ihr nicht nur darum, Menschen zu helfen, sondern auch die Natur zu schützen.

Dhonk produziert in der Nachbarschaft des Ranthambore-Nationalparks, dessen Gründung im Jahr 1973 als Meilenstein zur Rettung der bedrohten Bengal-Tiger gefeiert wurde. Denn die einzigartigen Tiere waren nach jahrhundertelangem Bejagen durch indische Adlige und britische Kolonialherren fast ausgestorben.

Die Kehrseite des Nationalparkprojekts: Um die Tiger zu retten, wurden Hunderte von Menschen umgesiedelt. Die so entstandene wachsende Armut führte dazu, dass immer mehr verzweifelte Menschen illegal Tiere jagten und deren Felle und Zähne auf dem Schwarzmarkt verkauften.

Im Jahr 2005 lebten in dem riesigen Gebiet nur noch 13 Tiger. Das endgültige Verschwinden der bengalischen Königstiger in freier Wildbahn schien nur noch eine Frage der Zeit. Dann kam die Stunde von Dyvia Khandal.

Dyvia ist eine weltgewandte Inderin aus der Millionenmetropole Mumbai. Eine Reise in das ländliche Indien veränderte das Leben der studierten Ernährungswissenschaftlerin. Die wilde Schönheit der Landschaft begeisterte sie, gleichzeitig sah Dyvia, dass es fast schon zu spät für den Nationalpark war.

Sie beschloss, erst einmal zu bleiben und mitzuhelfen, Ranthambore zu retten. Und sie hatte schon eine ziemlich genaue Vorstellung, was helfen könnte. Deshalb ließ Dyvia ihr altes Leben hinter sich und gründete die Kooperative Dhonk. Erst wenn sich die Menschen von Ranthambore aus der Armut befreien können, so Dyvias Überlegung, wird auch der Raubbau an der Natur aufhören.

Und das geht am besten, wenn man etwas herstellt, das sich gut verkaufen lässt. Die Frauen von Ranthambore beherrschen die Kunst, einzigartige Textilien mit anspruchsvollen Stickereien und aufwendigen Textilholzdrucken herzustellen. Kombiniert mit modernen Designs entstanden schnell Produkte, die sich in ihrem eigenen Shop an Touristen verkaufen ließen.


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 129: „Kraftquellen"

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Freiheit durch eigenen Lohn

Die Verkäufe reichten aber nicht, um allen Arbeit zu geben. Hier kam der Shop der internationalen Kinderrechtsorganisation Plan ins Spiel. Plan will benachteiligten Kindern, vor allem Mädchen und jungen Frauen, Chancen geben. Der Plan Shop ist eine Tochter der gemeinnützigen Organisation Plan International – mit einem Unterschied: Hier wird nicht gespendet, sondern verkauft – und zwar Produkte von sozialen Unternehmen wie Dhonk.

„Wenn Frauen ein eigenes Einkommen haben, wird ihr Leben freier und selbstbestimmter. Das kommt auch den Kindern zugute, denn endlich können Mütter die Bildung ihrer Kinder und insbesondere der Mädchen unterstützen“, so Dorothee Ingwersen, Geschäftsführerin des Plan Shops.

Denn auch das Vorhaben, nicht nur Menschen zu helfen, sondern auch die Natur zu schützen, funktionierte. Wie Dyvia vorausgesehen hatte, ging durch den steigenden Wohlstand die illegale Jagd zurück. Vollends eingedämmt wurde sie durch die Arbeit der lokalen Organisation „Tiger Watch“, die unter anderem von den Gewinnen von Dhonk finanziert wird. Bei „Tiger Watch“ sind viele einheimische Männer als Wildhüter beschäftigt. Das Ergebnis: Die Tigerbestand ist heute höher als jemals seit Gründung des Nationalparks.


Planshop

Wer sich für die Produkte von „Plan Shop“ interessiert, wird auf dessen Website fündig. Das Angebot des Plan Shops umfasst den ganzen Globus: Es reicht von kunstvoll gestrickten Alpakapullovern aus Peru über organisch hergestellte Öle aus Afrika bis zu handgeschöpftem Papier aus Nepal.

Alle Partner von Plan Shop bekennen sich zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen sowie zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Von Dhonk gibt es dort beispielsweise bunte Kimonos mit Dschungelprint. www.plan-shop.org


Foto © Magnus Reed
Header und Bilder © unsplash.com

 

Irene Waldner

Irene Waldner

Irene Waldner ist U\W-Redakteurin.Sie lebt und liebt in Luzern.
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