Leben

Ursache\Wirkung hat buddhistische Lehrende zum Krieg in der Ukraine befragt. Lesen Sie hier Bewegendes, Kontemplatives, Inspirierendes und zu Herzen gehendes.

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Überfall auf die Ukraine

Manfred Folkers

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Die verstörenden Nachrichten vom russischen Überfall auf die Ukraine haben mich an ein Gedicht von Thich Nhat Hanh erinnert – „Nenne mich bei meinen wahren Namen“ – , in dem er die brutale Behandlung der Bootsflüchtlinge nach dem Vietnamkrieg beschreibt und sich auch in die soziale Situation der Piraten hineinversetzt.

 

An Wladimir Wladimirowitsch Putin

Marcel Geisser

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Danke, dass Sie sich kurz Zeit nehmen für diesen (fiktiven) Brief. Es ist ja nicht so, dass buddhistische Lehrende frei sind von unheilsamen Entscheidungen und entsprechenden Taten.

 

Genügt es, Mensch zu sein?

Raimund Hopf

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Für eine Einstellung gegen einen Krieg und für schnelle Hilfe, genügt es Mensch zu sein. Sich dafür aber einzusetzen, braucht etwas mehr.

 

Erinnerungen an den Krieg

Margrit Irgang

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Im Straßengraben kauert eine Frau, unter sich ihr Bündel mit einem Laib Brot und Papieren, während hinter ihr die Stadt brennt. Die Frau ist keine Ukrainerin, sondern meine Mutter auf der Flucht aus Frankfurt an der Oder im Jahr 1945.

 

Lieber Herr Putin

Paul Köppler

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Lieber Herr Putin, ich möchte davon ausgehen, dass Sie wirklich für die Menschen ihres Landes sorgen möchten, dieses Land stärken.

 

Ukrainekrieg

Klaus und Ulrike Kraler

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Der Krieg gegen die Ukraine, aber auch viele andere Kriegs- und Krisensituationen weltweit und die zunehmende Nationalisierung von Staaten zeigen sehr deutlich, wohin Egozentrik im Allgemeinen führt. 

 

Unsere Herzen aufrüsten

Roland Nyanabodhi

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Neben all den Krisen, etwa der Klimakrise, dem Artensterben und der Corona-Pandemie, kommt gerade noch eine weitere große Herausforderung auf uns zu: der Ukraine-Krieg. Was können wir tun angesichts von so viel Leid, das momentan in der Welt vorhanden ist?

Friede in Zeiten der Unruhe

Ayya Phalañāṇī

Buddhistische Lehrende gegen den KriegDas Herz ist schwer in diesen Tagen.
Allein die Möglichkeit, dass ein Krieg so nah ist und noch viel näher kommen könnte, ist für mich vollkommen unbegreiflich.

 

Beenden Sie sofort diesen Krieg!

Dr. Wilfried Reuter

500mal250 nati melnychuk K sEohNrHDk unsplashHerr Putin und die Herren Minister und Generäle an den Schalthebeln der Macht in Russland, ich gebe zu, ich habe Ihnen geglaubt, als Sie noch wenige Tage vor Ihrem Einmarsch in die Ukraine verkündeten: „Niemand will Krieg in Europa.“

 

Krieg

Fa Yi Shakya

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Menschen töten andere Menschen. Auf Befehl oder aus Notwehr. Auch aus Hass. Propaganda überall, die Wahrheit leidet, Menschen sterben. Wozu führen wir Krieg?

 

Meditieren für den (eigenen) Frieden?

Jochen Weber

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In Zeiten der Unsicherheit und des Krieges, und nicht nur dann, machen wir emotionale Erfahrungen, die sich beängstigend anfühlen. Nicht wenige Meditierende benutzen dann (Vipassana/Achtsamkeits-) Meditation, bewusst oder unbewusst, um diese unangenehmen körperlichen, emotionalen und geistigen Erfahrungen loszuwerden.

 

Zuversicht und Verantwortung

Sylvia Wetzel

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Es ist Krieg in Europa. Ich versuche das Furchtbare ohne Schuldgefühle und Schuldzuweisungen wahrzunehmen und unterscheide dabei Schuldzuweisung und Verantwortung.

 

Bilder © Unsplash 

Kommentare  
# Hans-Günter Wagner 2022-04-17 19:04
Jede dieser Stellungnahmen beleuchtet auf je eigene Weise einen wichtigen Aspekt dieses furchtbaren Krieges und fragt, was und wie uns das alles berührt und was wir tun können. Wir sollen alles „achtsam betrachten“ uns „mit Liebe rüsten“, die Meditation nicht zur weltflüchtigen „Chill-out-Übung“ werden lassen und lernen, „das Furchtbare ohne Schuldgefühle und Schuldzuweisungen wahrzunehmen.“ Ja, das sind in der Tat gute Ratschläge und kein vernünftiger Mensch wird ihnen widersprechen. Doch führt allein die Änderung meiner individuellen Sichtweisen und das rechte Handeln in meiner unmittelbaren Lebensumgebung auch zur Beendigung dieses Konflikts? Pazifismus ist eine innere Einstellung und ich kann mich persönlich dafür entscheiden, selbst einen lebensbedrohenden Angriff auf mein eigenes Leben nicht abzuwehren, da ich dem Geboten des Nichttötens und Nichtverletzens nicht zuwiderhandeln möchte. Aber können auch Regierungen, die Verantwortung für das Leben der Menschen in ihren Ländern tragen, sich so verhalten? Was ist, wenn alle guten Appelle ungehört verhallen und sich Herr Putin nicht wie ein Schulbub erklären lässt, dass man nicht lügen und andere Menschen nicht „Aua“ machen darf? Er wird sich vermutlich auch nicht von einer eindringlichen Schilderung der Qualen in den acht kalten und acht heißen Höllenwelten des Buddhismus von seinem Vorhaben abbringen lassen. Was ist der Ratschlag der Buddhismus Lehrenden an die Politik?
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