Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) versteht sich als der Dachverband der Buddhisten in Deutschland. Ist diese Selbstbezeichnung angemessen und wird der Verband dieser Rolle gerecht? Eine Spuren- und Faktensuche.
Wer Dachverband sagt, meint Relevanz. Im Fall der DBU drückt diese Selbstbezeichnung zugleich den eigenen Anspruch aus, alle Buddhisten in Deutschland zu vertreten. Betrachtet man die Mitgliederzahlen der DBU, repräsentiert der Verband aber höchstens vier bis fünf Prozent der in Deutschland lebenden Buddhisten. Und dies auch nur, wenn die kommunizierten Zahlen zutreffen. Wir wollen uns im Folgenden intensiv mit verschiedenen Kennzahlen rund um die DBU beschäftigen – dies mag zunächst zwar etwas mühsam sein, ist aber eine notwendige Grundlage zur Beurteilung der DBU.
Die DBU verbreitet, dass sie 67 Mitgliedsgemeinschaften sowie zusätzlich rund 2.500 Einzelmitglieder und damit insgesamt 12.000 Mitglieder vertrete. Dem gegenüber steht die Größe von rund 270.000 Buddhistinnen und Buddhisten in Deutschland, die es nach den Angaben des religionswissenschaftlichen Informationsdienstes in Deutschland geben soll; diese Zahl wurde dem Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) von der DBU selbst zur Verfügung gestellt.
In den Reihen der DBU fehlen die asiatischen, migrationsgeprägten buddhistischen Communitys, so gut wie alle säkular Praktizierenden – 2020 lehnte die DBU-Mitgliederversammlung die Aufnahme der säkular-buddhistischen Buddhastiftung ab –, die vielen losen Zen-Zentren, die meisten Theravada-Buddhisten, lockere Meditationstreffs und Einzelpraktizierende. Da diese Breite nicht repräsentiert wird, beschreibt der Begriff Dachverband vor allem die Struktur nach innen – nicht die gesellschaftliche Realität nach außen. Faktisch ist die DBU lediglich ein Dach für die 67 Mitgliedsgemeinschaften und die Einzelmitglieder.
Die DBU nannte 2012 in einem zur Veröffentlichung bestimmten Bericht 2.675 Einzelmitglieder sowie 3.602 assoziierte Mitglieder. Assoziierte Mitglieder sind Einzelmitglieder, die keinen Mitgliedsbeitrag zahlen und deshalb nicht stimmberechtigt sind. Eine interne Auswertung weist für dasselbe Jahr etwas weniger Einzelmitglieder aus: 2.597 (inkl. Fördermitglieder).
Aus dem Haushaltsplan für das Jahr 2025 geht hervor, dass die DBU mit Einnahmen aus den Einzelmitgliedschaften von 60.000 Euro rechnete, wobei hier wohl bereits die internen Verrechnungen für die Belieferung der Einzelmitglieder mit der Vereinszeitschrift Buddhismus Aktuell abgezogen sind. Interne Verrechnungen sind buchhalterische Zuordnungen von Kosten oder Leistungen. Die Einzelmitglieder erhalten die Verbandszeitschrift Buddhismus Aktuell kostenlos. Für diese Belieferung wird der Preis je Abo intern als Einnahme der Buddhismus Aktuell verbucht und nicht bei den Einnahmen durch die Einzelmitglieder.
Die tatsächlichen Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen der Einzelmitglieder dürften daher bei etwa 100.000 bis 120.000 Euro liegen. Bei einem regulären jährlichen Mitgliedsbeitrag zwischen 78 Euro und nach einer Erhöhung 2025 auf 92 Euro bzw. 142 Euro für eine Fördermitgliedschaft ergibt sich, dass die Anzahl der Einzelmitglieder inklusive Fördermitglieder derzeit nur noch um die 1.200 liegen kann – 2012 waren das noch noch 2.675 bzw. 2.597.
Die DBU sieht sich also einem deutlichen Schwund ihrer Einzelmitglieder ausgesetzt bei gleichzeitiger Stagnation der Zahl der Mitgliedsgemeinschaften. 2012 nennt die DBU 60 Gemeinschaften, interne Unterlagen zeigen bis 2018 einen Anstieg auf 64, heute liegt die Zahl nach eigenen Angaben bei 67. Der Zuwachs über 14 Jahre bleibt marginal – er besteht aus kleinen Regionalgruppen mit bis zu maximal 25 bis 50 Mitgliedern.
Alle großen DBU-Mitgliedsgemeinschaften dürften in den letzten Jahren ebenfalls Anhänger verloren haben. Zum einen, weil der Buddhismus in Deutschland und Europa insgesamt auf deutlich weniger Interesse stößt, zum anderen durch die in den letzten Jahren bekannt gewordenen Missbrauchsskandale in den Reihen bekannter buddhistischer Gruppen.
Die DBU nennt weiterhin 12.000 Gesamtmitglieder, obwohl zentrale Gruppen wohl Mitglieder verlieren und die Einzelmitgliedschaften stark schrumpfen. Die reale Gesamtgröße der DBU dürfte inzwischen deutlich unter der 10.000er-Marke liegen. Dies passt auch zur Anzahl der Newsletter-Abonnenten der DBU, die nach Angaben einer internen Quelle bei rund 7.000 liegt. Damit repräsentiert dieser Verband nicht mal mehr die anfangs genannten vier bis fünf Prozent der in Deutschland lebenden Buddhisten, sondern lediglich drei Prozent.
Zusätzlich ist die Existenz der DBU durch finanzielles Missmanagement in Gefahr. Im Sommer 2024 spricht der Kassenwart Claus Herboth von einer drohenden Insolvenz. Statt diese Krise als Anlass für grundsätzliche Reformen, Transparenz und Beteiligung von Experten aus den eigenen Reihen zu nutzen, setzt der Vorstand auf jährliche alarmistische Spendenaufrufe, um die wiederkehrenden Defizite aufzufangen. Zugleich überzieht er Mitglieder, die sich helfend einbringen wollen, mit einer Kampagne zu deren Delegitimierung. So geschehen als Reaktion auf einen offenen Brief Anfang 2025 besorgter Mitglieder zur Finanzkrise. Der Autor war Mitverfasser und Unterzeichner des offenen Briefs.
Das sicher größte finanzielle Problem stellt das Vereinsmagazin Buddhismus Aktuell dar: 1987 unter dem Titel Lotusblätter gegründet, war es ursprünglich als ein Bindungsinstrument gedacht, ein Diskursraum, ein Nachweis, dass es eine lebendige buddhistische Szene in Deutschland gibt. Die bereist zitierte interne Unterlage verzeichnet den Höchststand der zahlenden Abonnenten in den Jahren 2015–2017 bei 1.600. Die Gesamtreichweite des Vereinsmagazins erreichte durch die kostenlose Beliefung an die Einzelmitglieder ihren Hochsstand 2012 mit 3.999 Lesern, hinzu kommen ein paar hundert Kioskkäufer sowie Leser in den Mitgliedsgemeinschaften, die die Buddhismus aktuell ebenfalls kostenfrei erhalten. Und das bei 270.000 potenziellen Lesern! Viele Leser der Buddhismus Aktuell sind dabei keine deutschen Buddhisten, sondern deutschsprachig aus Österreich und der Schweiz. Dies zeigt: Die Zeitschrift blieb selbst in ihren besten Jahren ein Nischenprodukt, das in der buddhistischen Community in Deutschland so gut wie gar nicht wahrgenommen wurde. Ihr Selbstbild ist indes ein anderes.
Die DBU leistet sich die Buddhismus Aktuell dennoch. Sie erzeugt ein hohes jährliches Defizit für den Verband. Im Jahr 2024 lag dieses real bei etwa 80.000 Euro. Das Defizit wird durch interne Verrechnungen schön gerechnet: Die Einzelmitglieder erhalten die Buddhismus Aktuell kostenlos im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Die Abogebühren hierfür werden dann, wie bereits erwähnt, als Einnahme des Magazins verbucht. Buchhalterisch ist das Verfahren legitim. Interne Verrechnungen sind ein gängiges Mittel in der Buchhaltung. Aber sie dienen normalerweise dazu, Transparenz zu schaffen und nicht zur Verschleierung einer tatsächlichen desaströsen wirtschaftlichen Situation. Aus den Finanzunterlagen der DBU lässt sich dann auch errechnen, dass die Buddhismus Aktuell im Jahr 2024 wohl nur noch über rund 1.000 echte zahlende Abonnenten verfügte und ein paar hundert Käufer des Hefts über Kiosk und Online-Shop.
Damit sind die Probleme der DBU aber noch nicht zu Ende erzählt: Die größten und einflussreichsten Gruppen innerhalb der DBU weisen zum Teil ausgeprägte sektoide Strukturen auf. In mehreren dieser Gruppen fand bis in die jüngste Vergangenheit sexueller und spiritueller Missbrauch sowie Machtmissbrauch statt – gemeint sind hier vor allem: Rigpa, Shambhala, Triratna und Karma Kagyü. Spiritueller Missbrauch liegt vor, wenn religiöse Ideen, Rollen und Praktiken dazu benutzt werden, um Anhänger zu kontrollieren, einzuschüchtern, abhängig zu machen und auszunutzen. Die Aufarbeitung dieser Missbräuche bleibt unzureichend oder wird gar nicht vorgenommen. Stattdessen greifen bekannte Rechtfertigungsmechaniken: Täter werden geschützt, Opfer allein gelassen und unter Druck gesetzt. Kritik wird als Angriff markiert.
Die DBU sanktioniert keinen Lehrer, entzieht keine Legitimation, betreibt keine unabhängige Untersuchung von Missbrauch. Im Gegenteil: Sie stellt sich bei Aufarbeitungsversuchen hinter die Täter! Der Missbrauchsfall um den Karma-Kagyü-Lama Acharya Lama Drime Dawa aus Hamburg hat das erst kürzlich wieder gezeigt: Nach der Berichterstattung durch die Ursache\Wirkung reagierte der damalige Vorstand der DBU mit einer den Autor diskreditierenden Stellungnahme. Der Vorstand der DBU zog diese Stellungnahme erst nach starkem externen und internen Druck widerwillig zurück. Der des Missbrauchs beschuldigte Lama wirkt indess unbekümmert weiter.
Das war keine bloße Tollpatschigkeit in der Außenkommunikation, sondern ein eingespielter institutioneller Reflex: Kritiker werden delegitimiert. Für die von Missbrauch betroffenen Frauen ist genau dieses Muster abschreckend. Ihnen wird signalisiert, dass die Organisation zunächst sich selbst schützt. Das Wohl der Institution steht über dem Wohl des Individuums. 2020 verabschiedet die DBU zwar eine Freiwillige Ethische Selbstverpflichtung. Sie formuliert Standards, sie benennt Gewalt und Missbrauch, sie klingt nach zeitgemäßer Ethik. Doch sie bleibt freiwillig, und Verstöße haben keine Sanktionen zur Folge. Viele Mitgliedsgruppen, wie etwa die durch einen großen Missbrauchsskandal gebeutelte Gruppe Rigpa, unterzeichneten sie erst gar nicht. Und die DBU akzeptiert dies.
Trotz allem strebt die DBU den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts, K. d. ö. R., an. Dieser Schritt würde den problematischen und sektoiden Gruppen und Lehrern innerhalb des Verbands zusätzliche Legitimation verschaffen. Bisher sind alle diese Versuche gescheitert, und auch künftigen Initiativen dürfte kein Erfolg beschieden sein. Neben formalen Kriterien – Dachverbände gelten nicht als K. d. ö. R.-Status-fähige Institutionen – ist die Finanzbasis der DBU einfach zu schwach.
Aber warum verhält sich die DBU gegenüber problematischen Mitgliedsgemeinschaften nicht konsequent? Unter anderem, weil diese Gruppen großen Einfluss ausüben. 2022 wird eine Podiumsdiskussion zu sexuellem Missbrauch im buddhistischen Kontext abgesagt. Auslöser ist ein von einer Vertreterin einer großen Mitgliedsgruppe, den tibetischen Karma Kagyü, initiierter Shitstorm über eine Illustration zur Bewerbung der Veranstaltung: ein antikes Relief von indischen Tempeltänzerinnen, traditionell barbusig dargestellt. Anstatt das Motiv einfach zu ersetzen und die Debatte um Missbrauch zu führen, erreicht die Vertreterin der Karma Kagyüs, die auch eine Funktionärin der DBU ist, die Absage der gesamten Veranstaltung. Irmi Jeuter ist die Urheberin dieses Shitstorms. Der Vorgang zeigt die Prioritäten: Nicht die Aufarbeitung und die Aufarbeitenden werden geschützt, sondern die Empfindlichkeit des eigenen Milieus.
Nach der bereits erwähnten Veröffentlichung des kritischen Artikels zum Missbrauch durch Lama Dawa in Hamburg folgt die gleiche Strategie: Die damalige zweite und heutige erste Vorsitzende Jinpa Chodron, bürgerlich Jutta Gassner, kritisiert Bildmaterial aus einer Kunststrecke der Ursache\Wirkung, das sich zufällig neben dem Artikel befindet – indische Ragamala-Miniaturen, auf denen Mädchen in traditionellen bauchfreien Gewändern dargestellt sind –, als unpassend.
Mutmaßlich soll der kritische Artikel wie schon die Podiumsdiskussion um Missbrauch dadurch in Misskredit gebracht werden. Sie schreibt in einer E-Mail im Verteiler des Rats der DBU: „Ich finde es nur schade, dass es nicht ohne die provokativen Bilder geht, die einem sachlichen, investigativen Bericht doch etwas entgegenstehen. (…) Als Missbrauchsopfer würde ich speziell das erste Bild als respektlos und verletzend empfinden.“ Jinpa Chodron verantwortete auch die diskreditierende Stellungnahme zum Artikel und orchestrierte die Kampagne gegen Mitglieder, die sich wegen der finanziellen Schieflage einbringen wollten. Das ist klarer Machtmissbrauch.
Die DBU hat derzeit fünf Vertrauenspersonen für Missbrauchsfälle benannt. Die meisten von ihnen verfügen über keine valide therapeutische Ausbildung für die Arbeit mit von Missbrauch Betroffenen. Die Leiterin Irmi Jeuter gibt an, „sieben Jahre lang als Beraterin und Therapeutin im Frauennotruf gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen in Heidelberg gearbeitet“ zu haben. Die anderen sind Heilpraktiker und Coaches, unter anderem für „Personal- und Organisationsentwicklung“ oder „Kommunikation, lebendige Achtsamkeit“ sowie in der „Sucht- und Gewaltprävention“. Eine Rechtsberatung für juristische Schritte gegen Missbrauchstäter fehlt in dieser Konstruktion völlig.
Besonders gravierend ist der Rollenkonflikt an der Spitze dieses Bereichs: Irmi Jeuter. Nicht nur hat sie maßgeblich dafür gesorgt, die Podiumsdiskussion zu sexuellem Missbrauch zu verhindern. Ihre Gemeinschaft, die Karma Kagyü, wird derzeit durch einen eigenen Missbrauchsskandal erschüttert: Ihrem Oberhaupt, dem Karmapa Orgyen Thrinle Dorje, wirft man vor, Nonnen zu vergewaltigen. Aus einer dieser Vergewaltigungen soll ein Kind hervorgegangen sein. In diesem Zusammenhang sei ein siebenstelliges Schweigegeld an die vergewaltigte Mutter des Kindes geflossen, berichten interne Quellen. Eine Person mit dieser Verstrickung leitet ausgerechnet den Bereich zum Schutz von missbrauchten Personen in der DBU.
Ein weiterer Grund dafür, dass missbräuchliche Mitgliedergruppen in der DBU keine Konsequenzen für ihr Verhalten erfahren, liegt vielleicht auch in der Befürchtung, sie könnten den Verband verlassen, wenn zu viel Druck ausgeübt wird. Würden diese großen Gruppen tatsächlich aus der DBU austreten, bliebe nur noch eine stark verkleinerte Rumpforganisation. Ein entschlossenes Handeln könnte also die Existenz der DBU selbst gefährden.
So ist es auch kein Wunder, dass die DBU über Jahrzehnte den Diamantweg-Buddhismus mit seinem erst kürzlich verstorbenen rassistischen Lama Ole NydahlNydahl in ihren Reihen akzeptierte. Diese Duldung war ein schweres Versäumnis. Die DBU reagierte viel zu spät. Die Causa Nydahl zeigt, auf welche Weise der Verband Grenzen zieht: nicht früh genug, nicht klar und deutlich, nicht aus Prinzip, sondern erst, wenn Kontroversen nicht mehr unterdrückt und Konflikte nicht mehr zu verwalten sind.
Faktisch wird die DBU von religiös orthodoxen, oft tibetisch orientierten Gruppen dominiert. Schlüsselpositionen sind mit Personen aus diesem religiösen Milieu besetzt. Das prägt den Verband auch kulturell: strikte Hierarchien auf allen Ebenen, Zentrierung auf erleuchtete Meister, Loyalitäts- und Unterwerfungslogik. Das Ergebnis: Machtkonzentration anstelle der ständig durch die DBU proklamierten Vielfalt.
Aus der Summe all dieser Punkte entsteht das Bild eines Verbands, der nach außen die umfassende Repräsentation des Buddhismus in Deutschland beansprucht, während er in Wahrheit bereits erodiert ist. Die nach wie vor drohende Insolvenz zeigt, dass der Verband nicht reformwillig ist. Die Verantwortlichen des Verbands verstehen Kritik nicht als Diskursgrund zur Gesundung, sondern bekämpfen sie.
Am schwersten wiegt jedoch der Umgang mit Macht und Missbrauch. Die DBU zieht keine Konsequenzen gegenüber autoritären oder missbräuchlichen Lehrern in einflussreichen Kontexten. Zugleich sucht sie Ansehen über den K. d. ö. R.-Status. Sollte dies tatsächlich gelingen, entstünde eine gefährliche Schieflage: Eine K. d. ö. R.-Anerkennung würde die Probleme im Bereich Missbrauch durch die indirekte Legitimierung problematischer Mitgliedsgruppen verschärfen. Ihnen käme auch ein gesellschaftlicher Machtzuwachs zu. So könnten sie unter anderem ihre Vertreter in staatliche Ethikkommissionen und Rundfunkräte entsenden sowie Religionsunterricht an öffentlichen Schulen erteilen. Durch den vereinfachten und sicheren Beitragseinzug durch die Finanzämter würde für sie reichlich Geld sprudeln.
Der Buddhismus ist breit und vielfältig. Ob es überhaupt einen Dachverband braucht, kann man sicherlich kontrovers diskutieren. Aber wenn die Antwort Ja lautet, sollte es einer mit der Bereitschaft zu Korrektur und Veränderung sein. Dazu gehören transparente Zahlen, finanzielle Konsolidierung, unabhängige Aufarbeitung von Missbrauch in den eigenen Reihen, Opferschutz mit professionellen Standards – und der feste Entschluss, Kritik nicht zu delegitimieren, sondern als Chance zu sehen.
Letzes Update: 03.06.2026: Im Wesentlichen Korrektur und Spezifikation Zahlenmaterial (vor allem Mitglieds- und Leserzahlen Buddhismus aktuell), Verlinkung Quellen.
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