Ananda war der Cousin und Lieblingsjünger von Shakyamuni Buddha. Ananda ist ein Sanskritwort und bedeutet „Abwesenheit von Unglück“ bzw. „Freudige Glückseligkeit“. Schmerz versunken im Meer freudiger Glückseligkeit. 

Wenn man keine Reise tut, kann man das dafür vorhandene Budget anderweitig verbraten. Dass dabei ein Gerät mit bewegten Bildern mein Haus entern würde, war irgendwie nicht abzusehen.

Der Titel ist geliehen vom Autor des auch ins Deutsche übersetzten Buches „Unseren Platz einnehmen – Der buddhistische Weg zum wirklichen Erwachsen-Sein“ von Norman Fischer*. Aber wie soll ich meine tiefe Resonanz dazu in Worte fassen?

Manchmal entdecken Menschen auf ihrer Lebensreise, dass sie sich ihrer Ursprungsfamilie nicht mehr zugehörig fühlen, vielleicht auch nicht mehr den Freundinnen und Freunden und Kollegen einer bestimmten Lebensphase, vielleicht auch nicht mehr einer Stadt oder Sprache.

In diesem Podcast beschäftigt sich Prof. Dr. Meinhard Knoll mit überweltlichen Wesen, den Devas. Er gibt Einblicke in die Qualitäten der himmlischen Welt und geht der Frage nach, ob diese für irdische Menschen möglich ist.

Und immer wieder zu sich nach Hause kommen: zur Einfachheit, zur Stille, zum Bezeugen dessen, was ist. Heute möchte ich das Hohelied des stillen Sitzens singen, das weit unterschätzt wird von denen, die es nicht kennen und üben.

Der ist ja für uns Deutsche und Österreicher interessant. Unsere Synagogen und christlich-jüdischen Gesellschaften, unsere politischen, aufgeklärten und progressiven Kräfte, die vielleicht etwas eher an Inklusion interessiert sind, fühlen sich heute aufgerufen, sich zu äußern.

Der heutige Beitrag handelt vom schleichenden Beziehungsverlust durch Corona und warum uns das so zusetzt. Wir sind in gewisser Weise gefangen wie Vögel im Käfig. Und auch wenn vielleicht genug Futter da ist, fehlt uns doch etwas sehr Wichtiges.

Es ist Januar, und das neue Jahr 2021 hat begonnen. Die Corona-Pandemie beeinflusst uns weiter und lässt kaum ein gemeinsames Miteinander zu. Die Stimmung ist weiter sehr angespannt und auch niederdrückend. Wirkliche Freude zu erfahren, ist zurzeit gar nicht so einfach.

Wie oft sind wir mit uns selbst in Konflikt, obwohl wir unser Bestes getan haben. Und wie gehen wir dann mit uns um? Was ist ein achtsamer Umgang mit mir selbst, bei dem ich mit mir selbst herzlich umgehen kann?

Meinem Partner gegenüberzusitzen und ihm zu sagen, was die Partnerschaft für mich bedeutet – das klingt wie etwas, das man ganz natürlich einfach ab und zu macht. Doch in der Realität kommt man oft gar nicht auf die Idee.

Wenig hat mich im vergangenen Jahr so stark bewegt wie die Übung, meine Geduld und ihre Grenzen kennenzulernen. Bei manchen Themen ging es darum, meine Grenzen zu erweitern, in anderen Feldern wollten die Grenzen auch enger gefasst werden. 

Die Zeit scheint zu laufen, doch in Wirklichkeit sind wir es, die laufen. Die Zeit ist immer da und steht einfach zur Verfügung. Wenn wir langsamer werden, spüren wir das wieder. Und dann fühlt sich das Leben anders an. Dann komme ich in ein achtsames Lebensgefühl.

Wenig eignet sich so gut dazu, die eigenen Schreibkünste zu verfeinern, wie das Schreiben von Briefen. Traditionell wurde in unseren Breiten viel geschrieben zum Fest der Feste, von Schlachtfeldern, aus Gefängnissen und zurück, aus Exilen, freiwilligen und erzwungenen, aus Kinderstuben und zurück.

Manchmal explodieren wir emotional in einer Situation und brauchen dann oft lange Zeit, bis wir uns wieder beruhigen und gut zu uns kommen. Warum ist das so, und wie komme ich besser raus?

Es war so erhellend zu hören, was mein Lehrer sagte: Zen ist nicht Meditation – was ich schon wusste, aber der leichteren Verständlichkeit halber öfter sagte.

Die Entdeckung der Langsamkeit ist für mich ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Denn die Langsamkeit berührt auch das Herz der Achtsamkeit. Langsamkeit führt in Beziehung. Und Beziehung ist die Nahrung, die wir zum Leben brauchen.

Ich habe Schwellen immer geliebt, oft über sie und ihren Sinn nachgedacht. Wahrscheinlich gibt es dieses Wort erst, seit der Mensch sesshaft geworden ist – oder brauchen wir sie, diese äußeren und inneren Haltepunkte, bevor wir weitergehen?

Manchmal wünscht man sich eine Münze, die nicht nur „ja“ oder „nein“ signalisiert, sondern gleich ein ganzes Lösungsbündel liefert. Bis es so etwas auf dem Markt gibt, muss ich darauf warten, was mein Gehirn an Möglichkeiten ausspuckt.

Wissen Sie, was mir in der öffentlichen Wahrnehmung fehlt? Dass Dinge möglich sind. Momentan wird uns ja dauernd gesagt, was unmöglich ist. Keine gute Strategie, wenn man Menschen gesund machen oder erhalten will.

Gestern spürte ich einen Anfall von irrer Vorfreude auf Advent und Weihnachten. Vielleicht so, wie wir es als Kinder noch kannten oder wie wir es von unseren Verwandten gehört hatten, die traurig und versonnen von gewissen Weihnachtsfeiern schwärmten ...

Was passiert eigentlich, wenn mir alles zu viel wird? Wie ändert sich meine Wahrnehmung? Wie beginnt meine Psyche, sich abzuschotten, um nicht in der Überforderung unterzugehen? Und welchen Preis hat das?

Auch dies ist eine Frage der Motivation, des Trainings: Ich kann mich definitiv froh machen und andere auch! Jedenfalls sehe ich das heute so, in Zeiten von Pandemie und mehr Unsicherheit, die wir in unser Bewusstsein kommen lassen können.

Wer sein Leben – durchaus schmerzlich und mit Verlusten – rekalibriert und in Ordnung gebracht hat, kommt ganz von selbst ins innere Gleichgewicht und kann sich fortan in aller Ruhe mit den Details beschäftigen.

Allen Anfechtungen des Lebens mit Gleichmut zu begegnen – das wäre geradezu wider die Menschennatur. Dauerhaft aus der Balance zu kippen, ist aber auch nicht gut. Doch dagegen sind, von der Überprüfung des eigenen Lebens ausgehend, viele Kräutlein gewachsen.

Heute erkenne ich, dass nicht nur mein frühes Schwimmen mich einiges gelehrt hat, was ich im Leben gut gebrauchen kann, sondern auch das frühe „Springen“. Mit vier oder fünf bin ich vergnügt vom Dreimeterbrett gesprungen, und dann so oft, dass ich es nicht zählen könnte, selbst wenn ich wollte!

Weinen ist nicht gleich Weinen. Es gibt wohl unendlich viele verschiedene Arten zu weinen. Jedes Weinen ist anders einzigartig. Eine zutiefst menschliche Regung.

In dieser Jahreszeit hat der Körper vor allem mit den schwankenden Temperaturen zu kämpfen. In der Früh und am Abend ist es bereits erheblich kälter. Untertags kann es noch sehr angenehm warm sein. Dieser ständige Wechsel schwächt auf Dauer das Immunsystem.

Kinder sind für viele von uns das Wertvollste auf dieser Welt. Für sie würde jeder alles geben. Das ist einerseits so selbstverständlich. Und doch verhalten sich andererseits viele oft nicht danach.

Mein Gesicht öffnet sich.
Ich liebe dieses Empfinden tiefster Entspannung im Gesicht.
Mein Lehrer sagt immer zu Beginn angeleiteter Meditationen:
Öffne Deinen Körper.

Gerade machte ich einen kurzen Eintrag auf Facebook, in dem ich meine traurigen Gedanken zu Europa niederlegte. Ich erkannte urplötzlich, warum die Flüchtlingspolitik scheitert, ja scheitern muss. Wir sind nie Europa gewesen, sind es auch nicht geworden.

Der erste Sommer während der Corona-Pandemie ist vorbei. Viele haben ihn ganz anders verbracht als geplant. Es gab immer wieder sogenannte Corona-Demos, auf denen Menschen gegen die Maßnahmen zum Schutz gegen Corona protestiert haben. Die Einschränkungen im Alltagsleben sind zur neuen Realität geworden.

Ich komme gerade von einem sehr spontanen Frühstück auf einer Dachterrasse zurück – ein wunderbarer Start in den Tag. Und zwischen Leckereien-Etagere und Latte macchiato fliegen die Erfahrungen und Träume hin und her.

Eigentlich heißt es im Buddhismus nicht Tugend, sondern Vollkommenheit, und außerdem ist Tugend vielleicht nicht der treffende Begriff, sonst hätte man ihn ja gleich nehmen können. Mein Sprachgefühl und Menschenverstand sagen mir, nimm trotzdem „Tugend“, schließlich willst du gehört und verstanden werden.

Diese Frage hat mich lange beschäftigt: Musste ich doch mein Leben irgendwie so einrichten, dass Schreiben darin einen festen Platz fand. Diese Frage wird Dich zwar nie zur Gänze verlassen, aber ich sehe an dem Beispiel vieler und bei mir selbst, dass es zu schaffen ist: dein gesamtes Leben so zu verändern, dass du der Kreativität dienst, die unser Leben so reich und so fruchtbar macht.

Ich erinnere mich, dass ich zu Beginn meiner Tätigkeit als „Bloggerin“ bei Ursache\Wirkung über das „Buddhistische Über-Ich“ schrieb: diese Instanz, die uns wie ein strenger Elternteil unter Druck setzt und uns unter Umständen zum Lügen verleitet.

Der Lockdown ist vorbei, und das Leben läuft allmählich wieder in normalen Bahnen. Nun ist alles wieder zum größten Teil geöffnet und gelockert. Nur das mit dem Abstandhalten und dem Mundschutztragen ist noch geblieben. Von Normalität kann man aber immer noch nicht sprechen. 

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