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Fast zwei Jahre ist es her, dass ich den letzten Punkt hinter meine Überlegungen zu acht Jahren Frauendasein als 50+-Single und in weiterer Folge als überraschend Spät-Verheiratete gesetzt habe. Inzwischen habe ich mich in meinem neuen Leben eingefunden.

Was nicht bedeutet, dass mein Kopf nichts mehr zu denken hat. Schreibend kann er das am besten, deshalb bin ich wieder da.

Für alle, die neu hier sind: Seit 2016 habe ich jede Woche hier auf Ursache\Wirkung über das ganz alltägliche Leben einer Single-Frau in ihren 50ern geschrieben.

Als ich 2022 überraschend an einem Strand in Kapstadt meinen Mann kennengelernt habe, schien mir langsam, aber sicher, mein bisheriger Fokus abhandengekommen zu sein.

Denn mein Dasein als glückliche Frau ohne Mann, die ihr Leben und die damit verbundene Freiheit genießt, transformierte sich. Als dann die Entscheidung fiel, mit 57 das erste Mal zu heiraten, war es wohl vorbei mit dem Schwadronieren über die Erlebnisse auf Clubbings, die Beobachtungen in Zügen und Fliegern, das Innenleben meiner Altersgenoss:innen.

Spätestens mit der Übersiedlung meines Mannes nach Österreich begann eine neue Lebensphase, mit der ich mich erst einmal anfreunden musste. Und ich kann berichten: Ich bin angekommen.

Angekommen zu sein bedeutet aber nicht, dass sich das Hirn nun auf den Rosenblättern der Ehe ausruht, die mein Mann mir tagtäglich streut. Es bedeutet auch nicht, dass immer alles im grünen Bereich ist zwischen ihm und mir, meiner Umwelt und mir, der Welt und mir.

 

In den vergangenen fast zwei Jahren gab es genug, worüber ich mir den Kopf zerbrochen habe: über meine Prägungen, über meine leicht autistischen Züge, über Ruhe, über Reisen. Auch darüber, was die Ehe mit einem Menschen macht, egal ob männlich oder weiblich.

 

Ich war ja immer eine Skeptikerin, was das Heiraten angeht, und ich muss sagen: Daran hat sich nichts geändert.

 

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Immer noch glaube ich, dass viele Menschen aus den falschen Gründen die falschen Menschen heiraten, ihnen ewige Treue versprechen und oft gar nicht so schnell schauen können, wie sich das ändert.

Meine eigene Ehe führt mir tagtäglich vor Augen, dass es ein wahres Wunder ist, was mir und meinem Mann passiert ist. Dass wir uns nicht über Zahnpastatuben und andere Grundsätzlichkeiten streiten müssen, sondern einander so lieben können, wie wir eben nach über 50 Jahren aufeinandergetroffen sind. Manche können nicht so lange warten, obwohl alles dafür spricht.

Doch das wird wohl ein eigenes Thema werden – irgendwann.

Mein Leben stellt sich nach diesen zwei Jahren Pause wie folgt dar: Wir arbeiten beide von zu Hause und teilen uns ein Büro. Dort sitzen wir Rücken an Rücken, ohne einander zu stören. Wir leben mit drei Haustieren, da mein Mann seine beiden Maltesermischlingsmädchen Lola und Astro aus Kapstadt mitgebracht hat.

Meine Katze, Königin meines Gartens und meines Hauses, hat das nicht gutiert, doch schlussendlich beschlossen, mit dem verbleibenden Platz und der nach wie vor großen Liebe ihrer Versorgerin zufrieden zu sein und zu bleiben

 

Mein Mann hat sich in Österreich begeistert eingelebt, fährt sicher rechts statt links und versteht inzwischen schon mehr Deutsch, als mir bewusst (und vielleicht lieb) ist. Das Reden fällt ihm als Perfektionisten noch schwer. Er möchte eine philosophische Abhandlung von sich geben, wenn er das erste Mal mehrere Sätze aneinanderreiht. Das dauert noch, aber ich bin zuversichtlich.

 

Ich habe ihn mit meiner Tanzwut angesteckt, und wir gehen regelmäßig auf Silver Clubbings. Das bedeutet: Die Tanzerei beginnt um 18 Uhr, und um halb elf sind wir wieder daheim. Sehr praktisch, vor allem für meinen Mann, der mindestens zehn Stunden Schlaf braucht.

Deshalb ist er auch der Schöne von uns beiden.

Ich werde in ein paar Monaten 60, genauer gesagt bin ich schon in meinem 60. Lebensjahr. Dass ich älter werde, merke ich täglich, vor allem nach einem stürmischen und übervollen Jahr wie dem vergangenen. Irgendwo zieht es immer, zwickt es immer, schmerzt es immer.

 

Spreche ich darüber? Nein.

 

Es ändert sich nichts dadurch, solange ich es wegatmen und weglachen kann. Das glückt nicht immer, aber doch noch oft genug, um mein Leben als angenehm – und das Alter weiterhin als Konzept zu empfinden.

Von einer Krise rund um das sechste Lebensjahrzehnt bin ich weit entfernt, im Gegenteil. Ich möchte weder in meinen 20ern noch in meinen 30ern oder 40ern sein, denn womit die jungen Menschen heute konfrontiert sind, sprengt mein Hirn. Mir reicht ja schon, was ich täglich in den Nachrichten lese – ohne Kopfschütteln schließe ich so gut wie nie die App.

 

Doch das Gute daran ist: Meine Erfahrung hilft dann doch, das Wesentliche vom Aufgeblasenen zu unterscheiden. Und trotzdem wundere ich mich manchmal, wie viel mehr Bedeutung das Aufgeblasene im Vergleich zum Wesentlichen bekommt. Auch darüber möchte ich wieder schreiben.

 

In diesem Sinne freue ich mich, wenn Sie künftig mitlesen, mitkommentieren, mitdenken. Tauschen wir uns aus über den Gang der Welt, wie er ist, aber auch wie er sein könnte – mit mehr Gelassenheit, mehr Optimismus und mehr Selbstreflexion

 

Ich freue mich auf das, was sich daraus ergibt.

 

 

Song zum Text: "Arrival"/ABBA

 


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Bilder © Pixabay

Bild Text © privat

 

Claudia Dabringer

Claudia Dabringer

  Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg mit allem, was zu einer Studentenzeit dazugehört. Mehrjährige Konzentration aufs Radiomachen, bis alles durchexerziert war und das Schreiben wieder im Kopf präsent wurde. Seitdem freie Journalistin, Autorin und Vortragende sowie als Sc...
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