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Was ist spirituelles Bewusstsein, und wie erlangt man es? Oder ist es etwas Gegebenes, das aktiviert werden muss? Und gibt es verschiedene Wege dorthin?

MoonHee beantwortet hier Fragen des alltäglichen Lebens oder Fragen, die ihr schon immer einmal stellen wolltet. In ihrem ersten Beitrag „Wie geht es dir heute? Danke, gut!“ findet ihr mehr Informationen dazu.

Antwort MoonHee:

Wir Menschen als Bewusstseinswesen gehen davon aus, dass es viele Arten von Bewusstsein gibt. Da gibt es unser eigenes Bewusstsein, das der anderen, das der Tiere, das der Pflanzen und das der Welt. Zu der Unterteilung in individuelles und kollektives Bewusstsein der Gattungen und Spezies kommen noch weitere wie Alltagsbewusstsein und spirituelles Bewusstsein oder niedriges und höheres Bewusstsein hinzu. Unser Kosmos sowie unser eigenes Bewusstsein scheinen aus unendlich vielen Bewusstseinsteilchen zu bestehen.

Jedoch lassen sich die Vielheit, das Vereinzelte, und damit auch wir selbst, nur aufgrund eines größeren Zusammenhangs, einer übergeordneten allumfassenden Einheit, erkennen. Ich bin mir meiner selbst nur in der Wahrnehmung eines Du und Wir bewusst. Oder anders gesagt: Weil jenes ist, ist auch dieses, wie auch umgekehrt. Alles existiert nur in Beziehung und Abhängigkeit voneinander, was wiederum auf die Einheit allen Seins verweist. Da der Urgrund allen Seins Einheit ist, ist das Einzelne oder die Vielfalt in ihr selbst auch Einheit. Die Eigenheit der Einheit ist, dass alle Trennungen in einer Unschärfe im großen Ganzen aufgehen, dennoch der Eigenwert des Einzelnen bestehen bleibt. Im spirituellen Bewusstsein, das Einheitsbewusstsein ist, kommen die Fragen nach diesem und jenem, nach einem Anfang und Ende, nach einem Höher und Niedriger vollkommen zum Erliegen. Im Gegensatz zum normalen, unterscheidenden Alltagsbewusstsein ist das spirituelle Bewusstsein inklusiv und nicht exklusiv. Diese Inklusivität macht das spirituelle Bewusstsein nicht zu etwas Außergewöhnlichem, was irrtümlicherweise oft angenommen wird, sondern zu etwas ganz Gewöhnlichem.

spirituelles Bewusstsein

Im Zen heißt es: Buddha-Geist gleich Anfängergeist und Anfängergeist gleich Alltagsgeist. Spirituelles Bewusstsein ist deshalb gewöhnlicher Alltagsgeist, weil es sich im ganz gewöhnlichen Alltag bewährt und bewähren muss. Das Alles-umfassende-und-alles-einschließende-Eine, das keine Grenzen zieht, ist ein Mittendarin-Sein und immer schon gegeben. Als unsere ureigene Wesensnatur kann es weder dauerhaft verdrängt noch geleugnet oder erlangt werden. Spirituelles Einheitsbewusstsein geschieht nicht durch Aneignung, sondern durch Loslassen. Das Wesentliche tritt ganz von selbst in Erscheinung, wenn von allem Unwesentlichen abgelassen wird. So wie sich das Wahre nur jenseits alles Falschen zeigt, so offenbart sich die Einheit allen Seins nur jenseits aller Trennungen. Der spirituell unbewusste Mensch leidet nicht an einem Zuwenig, sondern an einem Zuviel. Gelebte Spiritualität braucht nicht ein Mehr, sondern ein Weniger.

Der Ursprung allen Seins ist einer; insofern alles ist, ist es eines – ist es eines, so ist es alles. Dem spirituellen Bewusstsein geht es um die unmittelbare Erfahrung des Einen bzw. der Einheit, die sich jedoch vielfältig ausdrückt. Die Vielheit der Einheit erlaubt nicht nur einen Heils- oder Erlösungsweg, vielmehr ist die Vielfalt der Wege der eine Weg selbst. Die Heiligkeit, nach der wir streben, wird im Gehen des Weges gefunden. Das Wunder des Lebens ereignet sich nicht über oder außerhalb von uns, sondern im ganz gewöhnlichen Alltagsgeist, direkt vor unseren Füßen. Analog zu Gandhis Aussage: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“, gibt es keinen Weg zur Einheit, Einheit ist der Weg. Das heißt, alle Wege sind im Grunde ein Weg bzw. der Weg. Kein Weg wird ausgeschlossen, jeder Weg führt zum Ziel, ganz gleich, wo man beginnt.1

Weitere Fragen & Antworten von MoonHee Fischer finden Sie hier.

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie an m.fischer@ursachewirkung.com

Bilder Teaser und Text© Pexel
Bild Header © Sigurd Döppel

1Vgl. Abhinavagupta 1992, S. 62–65.

Dr. phil. MoonHee Fischer

Dr. phil. MoonHee Fischer

„Was eines ist, ist eines. Was nicht eines ist, ist ebenfalls eines.“ (Zhuangzi) Jenseits eines dualistischen Denkens, im Nichtgeist, gibt es weder das Eine noch ein Anderes. Wo das Eine sich von einem Zweiten abgrenzt, ist keine Einheit, sondern Zweiheit. Die Erfah-rung des Einen – ich bin al...
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