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Der ist ja für uns Deutsche und Österreicher interessant. Unsere Synagogen und christlich-jüdischen Gesellschaften, unsere politischen, aufgeklärten und progressiven Kräfte, die vielleicht etwas eher an Inklusion interessiert sind, fühlen sich heute aufgerufen, sich zu äußern.

Eine jüngere Freundin äußerte heute früh ihr Unbehagen über kollektiv verordnete Tage des Gedenkens, sie möchte für sich überprüfen, was sich echt und damit auch was sich richtig und falsch anfühlt.

Für mich als Zen Peacemakerin und Deutsche ist es gar keine Frage, ob ich mich damit auseinandersetze. Jüdinnen und Juden werden sich ähnliche Fragen stellen und gleichzeitig dem Gedenken weniger entkommen können oder wollen. Ich habe nichts gegen Jahrestage. Sie sind eine gute Gelegenheit, nach innen zu gehen und zu schauen, ob es dort eine Resonanz auf das Außen gibt. Buddhistinnen sind geübt, jede Gelegenheit zum Praktizieren von Mitgefühl und Verständigung, Klärung des Herzens und Erneuerung der Motivation, der Absichten zu nutzen. Ich spürte, wie mir das „Never More“, das „Nie wieder“ nicht reicht. Ich glaube nicht an die Kraft so einer Beschwörung. Woran ich glaube, ist, eine Vision des gelungenen Miteinanders einzuladen und zu kultivieren. Ob wir als Kollektiv schon in der Lage sind, eine gemeinsame, „All-inclusive“-Vision des global denkenden und fühlenden Menschen zu entwickeln und zu halten, daran habe ich meine Zweifel. Was wir für Liebe halten, ist, glaube ich (und da schließe ich mich mit ein), viel zu eng, viel zu ängstlich und damit grundsätzlich ausschließend. Sie müsste weit über unser eigenes Leben, unseren Tod hinaus reichen, groß genug sein, dass sie das Große und Ganze einschließen kann und dass sie von dieser neuen Liebe genährt wird. Stattdessen nehme ich viel verdeckte Angst wahr. Natürlich ist sie bei uns allen, diese Sorge, wie es den Kindern und Jugendlichen gehen wird und wie wir uns unser Leben und unsere Nachbarschaft in Zukunft vorstellen sollen. Wie es unseren Eltern und allen Großeltern geht und wie wir ihnen zur Seite stehen können, wenn wir es konkret und persönlich erreichbar nicht dürfen.

Holocaust

Man riskierte im Dritten Reich immer sein Leben, wenn man anderen half, die eher von der Erdoberfläche verschwinden sollten. Diffamierung, Verrat, Bespitzelung nahmen zu, und daran erkennen wir, wie nicht nur Juden und Kommunisten und, und, und litten, sondern im Grunde alle zunehmend entmenschlicht wurden. Ich wünsche mir eine Menschenrechtsbewegung, eine Lebensschutzbewegung, die sich kreativ und konkret solidarisch rührt, sobald eine Gruppe von Menschen oder Wesen marginalisiert, zweckgebunden betrachtet, mit Worten diffamiert wird.

Wer nicht trauert am Holocaustgedenktag, ist vielleicht einfach nur ehrlich oder hat etwas anderes zu tun. Immer gibt es Menschen, die für uns arbeiten, ja, wir leben von deren Hände Arbeit. Buchstäblich. Genauso arbeiten übrigens Insekten für uns, die zum ökologischen Gleichgewicht der Natur, die uns einschließt, gehören. Das heißt, sie arbeiten natürlich nicht absichtsvoll für uns, aber faktisch. Wenn wir doch diese Allverbundenheit sehen könnten. Wenn wir aus dieser Allverbundenheit handeln könnten. Wenn wir doch im verhungernden, frierenden Menschen in Lagern unsere Verwandten erkennen könnten. So haben wir uns das Leben in diesem Jahrhundert nicht vorgestellt. Wir haben gedacht, der Holocaust liege hinter uns, die überlebenden Juden haben ihren Staat, wir Deutschen haben genug bezahlt und Scham, Schande, eigene Verluste, Sinti und Roma und Geflüchtete ... wer will sich das alles aufhalsen? Das Leben kann und soll leicht sein, schön sein, wir wollen frei sein.

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Monika Winkelmann

Monika Winkelmann

Monika Winkelmann, geboren 1952, Mutter einer erwachsenen Tochter, geschieden seit 2019, hat 1980 mit 28 Jahren ihr erstes Meditationswochenende in Hamburg besucht. Diese tiefgreifende Erfahrung sowie ihr Leben als Alleinerziehende der Tochter Lisa, geb. 1984,  bewirkten, dass sie viele Jahre a...
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