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Du hast die Krise als Erfahrung für Dein Wachstum gewählt, für Dein Leben gewählt. Jetzt wachse und liebe. Entfalte Dich.

Jede Krise im Außen entspringt einer inneren Krise, entspringt einem inneren Ungleichgewicht, einer tiefen Ablehnung und Angst, die dem Menschen dann auch im Außen gespiegelt wird.
Die Welt im Außen ist eine Reflektion des eigenen Innern des Menschen, seines Denkens und Fühlens, seiner allumfassenden Liebe oder seiner Angst.

Jede tiefe Wandlung des Menschen in seinem Innern bewirkt dann auch andere Situationen in seinem Außen. Es ist immer die Wandlung der Angst hin zur Liebe, zur Ganzheit der Liebe.

Je liebender und mitfühlender der Mensch mit sich selber ist, umso mehr Liebe und Mitgefühl wird ihm auch im Außen begegnen. Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Andere nennen es Karma.

Solange Ängste oder der Drang nach Vermeidung ungeliebter Gefühle den Menschen unbewusst beherrschen, verursachen sie unbewusst auch seine Krisen, bis er wirklich fühlt, was seine Gefühle verursacht. Was er fühlt, bringt ihn ins Mitgefühl, für die Ganzheit des Lebens.

Es ist ein kosmisches Gesetz, dass nur das auch bewusst werden kann, was sich vorher unbewusst erfahren hat. Erinnern kann sich nur, wer auch vergessen hat. Sich seiner seelischen Wahrheit zu erinnern, ist der Weg nach Haus, der Seelenweg. Erinnere Dich wer Du bist, weil Liebe ist.

Krisen sind immer die Folge unbewusster und ängstlicher Ablehnungen. Wer die Welt verändern will, der kann seinen Geist wandeln, im Einklang mit seinem Fühlen. Krisen werden im Innern gewandelt statt im Außen bekämpft oder bekriegt. Kampf bringt neuen Kampf hervor, Wandlung bringt Liebe hervor.

Wer Krieg gegen einen Virus führt, der ist allergisch, energisch und energetisch von der Angst infiziert. Mancher Krieger braucht noch Kampf für seine Erkenntnis statt die Liebe zu sehen, die den Segen und das Licht der Heilung bringt. Der Liebe zu vertrauen ist dann Heldenmut oder Sanftmut der anderen Art.

Krise

Wer meint, er könne in der Polarität einseitig nur die schöne Vorderseite des Lebens erfahren ohne bewusst auch liebend auf die unschöne Rückseite zu blicken, der erfährt sich in den Tiefen seiner Illusion.

Gute Zeiten tragen den Spiegel und Schatten aller schlechten Zeiten in sich. Das unbewusste Streben nach guten Zeiten nach einer Krise verbirgt dann oftmals auch weiter im Unterbewusstsein all das, was in den schlechten Zeiten weder bewusst innerlich verarbeitet noch bewusst gefühlt wurde.

Schlechte Zeiten sind immer ein Spiegel ungeliebter und abgelehnter Gefühle. Solange unbewusste Ablehnung im Denken des Menschen ist, kann es nicht bewusst Liebe sein. Diese Ablehnung gilt es mit der göttlichen Gnade zu heilen, bedingungslos, weil sich sonst die Ablehnung weiter erfährt.

Wenn der Mensch unbequeme Wahrheiten ausspricht, dann geht es genau darum, dass sich in der Polarität ständig das Unbequeme durch das Bequeme und das Bequeme durch das Unbequeme erfährt. Eine Seite davon abschaffen zu wollen wäre ein vergeblicher Kampf des Egos gegen Windmühlen.

Lerne die Bequemlichkeit durch die tiefe und liebende Akzeptanz des Unbequemen zu lieben.

Erkenne, dass Du vollständig (ganz, heil) bist, nie von Gott oder Deiner Einheit getrennt sein kannst. Selbst Trennung oder Abspaltung ist eine Illusion. Das gilt es zu erfahren. Den Schleier der Illusion lüftet das Ego nicht. Die Macht hat die Liebe selbst. Das Licht offenbart sich von selbst. Offenbarungen steuert der Mensch nicht.

In dem Traum der Polarität (Trennung von Gott) führt das Streben des Menschen nach der schönen und bequemen Seite des Lebens zur fortwährenden Auseinandersetzung mit der unschönen Seite.

Das Schöne zu lieben ohne das Unschöne bedingungslos ins Herz zu nehmen wäre weiterer Ausdruck von Herzlosigkeit und mangelndem Mitgefühl. Du kannst das eine nur durch das andere fühlen. Die unschöne Seite lässt den Menschen krisenhaft leiden, die andere lässt ihn maßlos, süchtig und gierig neu genießen. Krisen bringen dann neue Süchte oder die Erkenntnis der Liebe hinter allem hervor.

Gier wird durch Entzug immer wieder neu entfacht, doch das Feuer der Gier verbrennt den Menschen neu, weil er in einer Sucht niemals wahres Glück finden kann. Die goldene Mitte oder der goldene Pfad der Mitte erfährt sich immer nach den gierigen Extremen, niemals vorher.

Weitere Beiträge dieser Serie finden Sie hier.

Kommentare  
# Anna 2020-04-29 11:41
Denn die Wahrheit in der Seele spiegelt sich im eigenen Umfeld wieder. Wenn wir es schaffen gut mit uns umzugehen, wird unser Umfeld auch positiv auf uns reagieren.
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