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Achtsamkeit & Meditation

Die verzerrte Wahrnehmung des Getrenntseins erzeugt individuelles und kollektives Leid. Das Durchschauen dieser falschen Sichtweise kann zur Überwindung der ökologischen Krise beitragen.

An Krisen sind wir reich. Sehen wir uns beispielhaft die ökologische Krise an, um zu verstehen, wie die buddhistische Lehre helfen kann, alle diese Krisen zu lösen. Obwohl der Buddha vor langer Zeit gelebt hat, scheint es tiefgreifende Parallelen zwischen seiner Lehre über das individuelle Leid und dem kollektiven ökologischen Dilemma heutzutage zu geben. Wenn es diese Parallelen gibt, ist die Umweltkrise nicht nur eine technologische und wirtschaftliche Krise, sondern auch eine spirituelle Herausforderung.

In beiden Fällen ist das Grundproblem die Dualität: das trügerische Gefühl einer Trennung zwischen mir und anderen Menschen, zwischen uns und dem Rest der Biosphäre.

 

Ich bin das, was die Welt tut

Aus heutiger Sicht ist das Gefühl, von anderen getrennt zu sein, ein psychosoziales Konstrukt, das aus gewohnheitsmäßigen Denk-, Gefühls- und Handlungsmustern besteht. Wer ein „Ich“ im Inneren konstruiert, erlebt auch die äußere, objektive Welt als außerhalb von sich selbst.

Diese Dualität ist die Wurzel des Leidens, denn das vermeintlich getrennte Selbst ist immer unsicher. Es kann sich seiner selbst nie völlig sicher sein, weil es nichts Substanzielles gibt, das als gesichert betrachtet werden könnte.

Dennoch versuchen wir, uns abzusichern, indem wir uns mit Dingen „außerhalb“ von uns identifizieren. Wir glauben dann, dass sie uns den ersehnten Halt geben können: Geld, Besitz, Ansehen etc. Tragischerweise verstärken solche Versuche, das Problem zu lösen, oft das Gefühl, dass es ein von anderen getrenntes Ich gibt.

Der buddhistischen Lehre zufolge besteht die Lösung für dieses Dilemma jedoch nicht darin, das Selbst los zuwerden, denn es gibt überhaupt kein substanzielles Selbst, das man loswerden kann. Ich muss nur aufwachen und die Illusion der Trennung durchschauen: Ich bin nicht drinnen und schaue auf eine äußere Welt hinaus. Vielmehr bin ich das, was die ganze Welt tut, genau hier und jetzt.

Diese Erkenntnis gibt mir die Freiheit, so zu leben, wie ich möchte, aber selbstverständlich in einer Weise, die zum Wohl des Ganzen beiträgt. Denn ich bin nicht getrennt von diesem Ganzen.

Was der Buddhismus über unser individuelles Dilemma aussagt, entspricht exakt dem heutigen kollektiven ökologischen Dilemma:

1. Ebenso wie das Selbst ist auch die menschliche Zivilisation ein Konstrukt, das Trennung und Leiden beinhaltet. Da die Zivilisation das gemeinsame Konstrukt ist, können wir dieses verwandeln – das ist für uns offensichtlich.

Für die meisten vormodernen Gesellschaften war es das nicht. Sie gingen davon aus, dass ihre soziale Struktur ebenso naturgegeben (und daher unveränderlich) war wie ihre lokalen Ökosysteme. Die Unterscheidungen, die wir heute zwischen der natürlichen Welt, der sozialen Ordnung und der Religion machen, existierten für diese Kulturen nicht.

Oft glaubten sie, dass sie eine wichtige Funktion bei der Bewahrung des Kosmos erfüllten.

Der wichtige Punkt ist, dass diese Völker einen kollektiven Sinn für Bedeutung teilten, den wir heute verloren haben. Dieser Sinn war fest in den Kosmos eingebaut und offenbarte sich durch ihre Religion. Beides wurde als selbstverständlich erachtet.

Im Gegensatz dazu ist der Sinn unseres Lebens und unserer Gesellschaften zu etwas geworden, was wir für uns selbst bestimmen müssen, in einem Universum, dessen Sinnhaftigkeit (wenn überhaupt) nicht mehr offensichtlich ist.

 

Wir kennen nicht unsere Rolle im Kosmos

Der Preis für die Freiheiten, die wir heute so schätzen, ist der Verlust einer Art sozialer Sicherheit: Es fehlt heute der elementare Trost, der sich aus dem Wissen um den eigenen Platz und die eigene Rolle ergibt.

Welche Art von Welt, welche Art von Gesellschaft wollen wir?

Wenn wir uns nicht darauf verlassen können, dass Gott oder gottgleiche Herrscher uns das sagen, sind wir auf uns selbst angewiesen. Das Fehlen eines größeren Fundaments als des eigenen ist eine tiefe Quelle des Leidens, sowohl des kollektiven als auch des individuellen.

2. Die kollektive Reaktion auf diese Entfremdung und Unsicherheit macht alles nur noch schlimmer. Der zwanghaften Identifikation mit Dingen in der äußeren Welt, mit der wir auf der individuellen Ebene versuchen, das unsichere Selbstgefühl im Inneren zu festigen, entspricht auf der kollektiven Ebene die institutionalisierte Besessenheit von einem nie enden wollenden „Fortschritt“.

Was treibt unsere Einstellung zum wirtschaftlichen und technologischen Wachstum an?

Warum brauchen wir immer mehr?

Warum ist mehr immer besser, wenn es doch nie genug sein kann?

Technologie und Wirtschaftswachstum mögen an sich gute Mittel sein, um etwas zu erreichen, aber sie sind nicht gut als Selbstzweck. Da wir aber nicht wissen, was wir sonst noch wertschätzen und suchen sollen, sind sie zu einem kollektiven Ersatz geworden: eine Art weltliches Heil, das wir anstreben, aber nie ganz erreichen.

Da uns die Sicherheit fehlt, die sich aus dem Wissen um unsere Rolle im Kosmos ergibt, sind wir zwanghaft besessen von immer noch mehr Macht und Kontrolle und versuchen, die Erde so lange umzugestalten, bis alles zu einer Ressource wird, die wir nutzen können.

Ironischerweise, wenn auch vorhersehbar, hat dies nicht zu dem ersehnten Gefühl von Sicherheit und Sinn geführt, das wir suchen. Sowohl kulturell als auch individuell sind wir immer besorgter und verwirrter geworden.


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 128: „Verbundenheit"

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Wir sind Teil der natürlichen Welt

3. So wie es nicht nötig ist, das getrennte Selbst loszuwerden, weil es eine Illusion ist, so gibt es auch keine Notwendigkeit, zur Natur zurückzukehren, weil wir sie nie verlassen haben. Die Erde ist nicht nur unser Zuhause, sie ist unsere Mutter.

Tatsächlich ist die Beziehung sogar noch inniger, denn wir können die Nabelschnur niemals durchtrennen. Die Luft, das Wasser und die Nahrung, die durch uns hindurchgehen, waren schon immer Teil eines größeren ganzheitlichen Systems, das in uns zirkuliert.

Wenn dies unsere kollektive Situation zutreffend beschreibt, erfordert die ökologische Krise mehr als nur eine technologische Antwort.

Wir müssen erkennen, dass wir ein integraler Bestandteil der natürlichen Welt sind. Wir sollten Verantwortung für ihr Wohlergehen wahrnehmen, denn das Wohlergehen der Biosphäre ist letztlich nicht von unserem eigenen Wohlergehen zu trennen.

Doch wie kann durch das Erkennen des Nichtgetrenntseins von der Erde die elementare Angst überwunden werden, die uns heimsucht, jetzt, da wir unseren eigenen Sinn in einer Welt schaffen müssen, in der Gott gestorben ist?

Ob es uns gefällt oder nicht, wir sind heute dazu aufgerufen, eine lebenswichtige Funktion zu erfüllen: die langfristige Aufgabe, den Bruch zwischen uns und Mutter Erde zu kitten.

Diese Heilung wird sowohl uns Menschen als auch die Biosphäre transformieren.


Der Beitrag ist im Original auf www.awaken.com/2023/02/ awakening-from-the-illusion-of-our-separateness/ erschienen.

Übersetzung und Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.


 Bilder © Unsplash.com

 

 

David Loy

David Loy

David Loy, geboren 1947 in Amerika, ist Autor, buddhistischer Sozialtheoretiker und Lehrer für Zen-Buddhismus. www.davidloy.org  Foto © Privat
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