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Achtsamkeit & Meditation

Unsere Wahrnehmungen im Alltag sind oft verzerrt, etwa wenn man Unbeständiges für stabil hält. Die bringt uns mehr in Kontakt mit der dynamischen, fluiden Wirklichkeit. Dadurch eröffnen sich neue Räume für das Erleben.

Als ich vor 40 Jahren von meinem ersten Zen-Sesshin nach Hause zurückkehrte und meine Tür aufschloss, hatte ich das Gefühl, die Wohnung einer fremden Person zu betreten. Ich schaute mich um, und mir wurde zum ersten Mal bewusst, wie viele Dinge ich in den Jahren angehäuft hatte.

Diese so hübsch und liebevoll dekorierte Wohnung passte nicht mehr zu mir. In den darauffolgenden Wochen überprüfte ich jedes einzelne Stück, sortierte aus, verschenkte, warf weg. Ich erschuf eine neue Ordnung, Klarheit und Ruhe in meiner Wohnung, die zu der inneren Klarheit und Ruhe passte, die ich im Zendo erfahren hatte.

Warum meditieren wir eigentlich?

Warum setzen wir uns tagelang auf ein Kissen und schweigen?

Wenn ich diese Frage in meinen Gruppen stelle, bekomme ich fast immer Antworten wie: Ich möchte meinen Stress ablegen, besser schlafen, gelassener werden, mich wohler in meinem Körper und Geist fühlen.

Das sind natürlich sehr gute Motivationen, und all das wird auch geschehen. Aber es könnte sich herausstellen, dass ein neues Wohlgefühl nur der Beginn einer aufregenden Lebensreise ist. Im Universum ist alles mit allem verbunden und die schlichte Handlung, sich Tag für Tag 20 Minuten lang schweigend auf ein Kissen zu setzen, kann das ganze Leben umkrempeln.

Warum sind unsere Wahrnehmungen verzogen?

In der Stille erkennen wir vielleicht zum ersten Mal, dass ständig Gedanken im Kopf kreisen. Plötzlich tauchen Erinnerungen an Kindheitserlebnisse auf, und sofort beginnen wir, die Geschichten aufzuwärmen und mit neuen Gedanken anzureichern. Oder wir spielen den Streit mit dem Partner noch einmal durch und finden endlich das unschlagbare Argument, mit dem wir den Streit gewinnen können.

Vielleicht fühlen wir uns auch gelangweilt und malen uns aus, was es wohl zum Mittagessen geben wird. Jeder dieser Gedanken löst Gefühle in uns aus. Beim Gedanken an den Streit werden wir wütend, auf das Mittagessen freuen wir uns. Die Gefühle lösen weitere Gedanken aus, und schon ist eine Dynamik in Gang gekommen, aus der wir nicht so schnell wieder aussteigen können.

In der Meditationsschulung lernen wir, die Gedanken zu beobachten und sich nicht mit ihnen zu identifizieren. Von Gefühlen ist seltener die Rede, obwohl sie eine tiefgreifende Wirkung haben. Die Neurowissenschaft weiß, dass sich alles, was Menschen denken und fühlen, in körperlichen Strukturen abbildet. „Das Gehirn macht aus Psychologie Biologie“, schreibt der Wissenschaftler, Facharzt und Psychotherapeut Professor Dr. Joachim Bauer in „Das Gedächtnis des Körpers“.

Alles ist Beziehung

Gene formen die grobe Struktur des Gehirns, aber es sind die Lebenserfahrungen, die die Nervenverbindungen fein regulieren, und auf die Erfahrungen reagieren wir mit Gefühlen.

„Die neuro-anatomischen Feinstrukturen im Gehirn werden durch seelische Aktivität festgelegt. Nervenzellverbindungen entstehen durch sozial vermittelte Erfahrungen in der Umwelt, Nervenzellverbindungen geben diese Erfahrungen wieder bzw. enthalten sie“, so Professor Bauer.

Beziehungserfahrungen also steuern unsere Gene. Und das geht weit über die Frage hinaus, in was für einer Familie wir leben. Da im Universum alles miteinander vernetzt ist, verändert jede Begegnung, jedes Gespräch, jeder Film und jede Lektüre auf subtile Weise das Gehirn.

Wir werden geprägt von dem Ort, an dem wir leben, von der Qualität der Luft und des Wassers, von der Nahrung, die wir zu uns nehmen, und natürlich von den Bildern über Kriege und Gewalt, mit denen uns die Medien überschütten.


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 128: „Verbundenheit"

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Alles ist Beziehung. Der Organismus antwortet darauf mit seelischer Aktivität. Wer mit dem Ansturm des Verstörenden in der Welt und im privaten Bereich nicht mehr fertigwird, kommt vielleicht auf die Idee, einen Meditationskurs zu besuchen. Das ist eine sehr gute Idee.

„Erfahrungen mit der Umwelt spielen bereits bei der prä- und postnatalen Hirnentwicklung eine entscheidende Rolle und determinieren späteres Erleben und Verhalten“, schreibt Professor Bauer.

Wir alle bringen das Gehirn, das von Jahrzehnten gelebten Lebens geprägt ist, mit in den Meditationsraum, aber dann geschieht etwas Neues: Wir lernen, die Prägungen zu durchschauen und nicht mehr zwanghaft aufgrund dieser Programmierung auf äußere Reize zu reagieren. Dadurch knüpfen wir neue neuronale Netzwerke und als Folge davon ist unser Erleben und Verhalten nicht mehr von der Vergangenheit determiniert.

In der Meditation die dynamische Wirklichkeit erkennen

Wir haben gelernt, die Welt durch die Sinne wahrzunehmen.

Das, was wir hören, sehen, schmecken, riechen und ertasten können, nennen wir Realität. Diese Realität erscheint uns zumeist als fest und unwandelbar. Wenn sie Schmerz bereitet, löst die scheinbare Unveränderbarkeit Ohnmacht aus: Wir glauben, Opfer der Umstände zu sein. Das aber ist ein Irrtum. Alles, was geschieht, ist ein Ergebnis bestimmter Ursachen und Bedingungen, und die sogenannte Realität ist kein starres Gebilde, auf das wir keinen Einfluss haben.

Alles im Universum ist in unablässiger Bewegung, verändert sich ständig, und wir verändern uns mit – nur bemerken wir das so selten. Der buddhistische Mönch Matthieu Ricard war früher Molekularbiologe und drückt in „Jenseits des Selbst“ die buddhistische Weltsicht in naturwissenschaftlicher Weise aus: „Eine unverzerrte Sichtweise […] ist die Erkenntnis, dass die Welt der Phänomene ein dynamischer, interdependenter Fluss von Ereignissen ist, und das Wissen, dass das, was wir wahrnehmen, aus der Wechselbeziehung unseres Bewusstseins mit ebendiesen Phänomenen resultiert.“ Wahrnehmungen

In der Meditation lernen wir, uns der subtilen Nuancen dessen bewusst zu werden, was im Geist passiert, denn es ist der Geist, der die äußeren Bedingungen in Wohlbefinden oder Leid übersetzt. Aber die Gedanken werden uns oft erst bewusst, wenn wir die ihnen entsprechenden Gefühle wahrnehmen.

In meinem ersten Jahr als Zen-Schülerin habe ich das einmal eindrucksvoll erlebt. Ich saß zwei Tage lang glücklich auf meinem Kissen, aber am Morgen des dritten Tags verkrampfte sich mein Solarplexus, und ich fühlte mich geradezu verzweifelt. Ich hatte inzwischen gelernt, meine inneren und äußeren Zustände klar zu sehen, und fragte mich sofort: Was habe ich gedacht, hat diesen Sturm im Körper ausgelöst?

Ich sah, wie sich die Traurigkeit auflöste

Es war eine Kindheitserinnerung, die sich in den freien Raum geschoben hatte, der in meinem befriedeten Geist entstanden war. Ich sah der Erinnerung mit etwas banger Freundlichkeit dabei zu, wie sie sich in meinem Geist in aller Ausführlichkeit noch einmal breitmachte. Ich fühlte die Traurigkeit, die sie mitgebracht hatte, aber anders als in der Kindheit ließ ich mich in die Traurigkeit nicht hineinziehen. Ich saß fest verankert auf dem Kissen und atmete ruhig weiter. Und verabschiedete die Traurigkeit mit Erleichterung, als sie sich von selbst aufzulösen begann und auf Nimmerwiedersehen verschwand.

Matthieu Ricard sagt: „Sind alle mentalen Konstruktionen demaskiert, nimmt man die Welt als einen dynamischen Fluss von Ereignissen wahr und hört auf, die Realität auf irrige Weise einfrieren zu wollen.“ Jede Überzeugung davon, „wie die Dinge nun einmal sind“, jeder seit Jahrzehnten gehegte Schmerz über vergangene Erlebnisse, jede Resignation und Hoffnungslosigkeit sind eingefrorene Zustände.

Die Welt hat sich längst weiterbewegt, sie verändert sich pausenlos, und im Grunde haben wir keine andere Wahl, als uns vertrauensvoll dem Fluss des Lebens anzuvertrauen.

Nichts ist determiniert. Alles ist offen, und wir sind Mitspieler in einem dynamischen Geschehen.

Wenn wir den Widerstand gegen das, was ist, losgelassen haben, leben wir in neuer spielerischer Leichtigkeit; wir werden tatsächlich gelassener und ausgeglichener. Die Dramen, die wir so oft veranstalten, verlieren ihr Gewicht. Wir erkennen, dass sich die Situation, auf die wir so heftig reagieren, längst verändert hat.

In der neuen, klaren Sichtweise über die Welt knüpfen wir neue neuronale Netzwerke, die wiederum die Gefühle verändern. Ja, Meditation kann geradezu eine kleine Revolution auslösen: Wir könnten mit ihrer Unterstützung glücklich werden.

Foto © Ursache\Wirkung

 

Margrit Irgang

Margrit Irgang

Margrit Irgang, Schriftstellerin und Meditationslehrerin, praktiziert Zen seit 1984, seit 1992 bei Thich Nhat Hanh.Sie leitet Retreats, schreibt Bücher und für Rundfunksendungen zu den Themen Spiritualität und Achtsamkeit und bloggt auf:www.margrit-irgang.blogspot.de.
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