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Achtsamkeit & Meditation

Das auf Achtsamkeit basierende Stressreduktionsprogramm MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) wird weltweit immer häufiger angewendet. Dessen Begründer Jon Kabat-Zinn spricht über Achtsamkeit, Buddhismus und die Gefahren des illusorischen Denkens.

Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelte 1979 das MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction), eine auf Achtsamkeit basierende Methode zur Stressreduktion. Zudem begründete er die Stress Reduction Clinic an der Universität Massachusetts.

Der studierte Molekularbiologe und Autor zahlreicher Studien und Sachbücher im Interview mit Ursache/Wirkung.

 

U/W: Achtsamkeit ist im MBSR-Programm ebenso wie im Buddhismus von zentraler Bedeutung. Wie stehen Sie persönlich zum Buddhismus?

Jon Kabat-Zinn: Viele Menschen denken, ich sei Buddhist. Das wäre auch eine natürliche Schlussfolgerung. Und auch ich selbst dachte von mir, ich sei Buddhist. Viele meiner Freunde sind westliche Buddhisten. Aber dann erkannte ich, dass es sich dabei nur um ein Konzept handelt. Es gibt eine breite Palette an sich überlappenden Methoden, die Menschen dabei helfen können, Aspekte der Achtsamkeit zu erleben. Es wäre traurig, wenn der einzige Weg, das zu erfahren, darin bestünde, Buddhist zu werden.

Was ich mit MBSR versucht habe, war, meine persönlichen Erfahrungen und mein eigenes Verständnis von der Achtsamkeitspraxis für gewöhnliche Menschen verfügbar zu machen, die sonst niemals zum Buddhismus gekommen wären.

Und zwar nicht Achtsamkeitspraxis als die gesamte buddhistische Lehre, sondern als etwas, das diese reflektiert. MBSR wird nicht als buddhistisch vermittelt, sondern vielmehr auf eine mit dem Buddhismus konsistente Art. Jeder, der beginnt, sich für eine bestimmte buddhistische Meditationspraxis zu begeistern, kann mit einem buddhistischen Lehrer üben, aber das ist keine Notwendigkeit. Man kann auch einfach so weitermachen und die Welt seinen Lehrer sein lassen.


Wie kann es gelingen, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren?

Jon Kabat-Zinn: Das ist auch Teil des MBSR-Curriculums. Die Teilnehmer wissen, dass es nicht darum geht, möglichst achtsam während der Sitzpraxis zu sein und anschließend, sobald man aufgestanden ist, wieder unaufmerksam zu agieren.

Die wahre Praxis findet ein Leben lang statt, nicht nur auf dem Meditationskissen. Und die Menschen benötigen zumeist weit länger als jene acht Wochen, die das Programm dauert. Manche meditieren sofort danach weiter, manche nicht. Aber alle haben Positives über die achtwöchige Praxis zu berichten. Oft machen sie danach eine Pause. Zwei, drei Jahre verstreichen. Sie geraten in Schwierigkeiten. Und dann kommt ihnen die Erinnerung, dass es ihnen in jener Zeit deutlich besser gegangen ist, als sie noch zu meditieren pflegten.

Und dann beginnen sie wieder mit der Praxis. Es geht um die Langzeitperspektive. Wer einmal Achtsamkeit erlebt hat, kann diese Erfahrung nie mehr vergessen.

 

Welche war die beeindruckendste Erfahrung Ihres Lebens?

Jon Kabat-Zinn: Das kann ich so nicht beantworten. Ich denke nicht auf diese Art und Weise. Alles ist beeindruckend in dem Sinn, dass es einen Eindruck hinterlässt. Die Frage ist, was ich daraus machen möchte, ob es eine große Sache sein soll.

Ich habe viel Zeit mit dem Dalai Lama verbracht und ich betrachte mich deshalb als sehr privilegiert. Aber ich habe auch viel Zeit mit Personen aus dem Umfeld des Dalai Lama verbracht und es war gleichsam beeindruckend. Ich habe Zeit mit meiner Mutter verbracht, ebenso beeindruckend. Ich habe Zeit mit meinen Kindern verbracht, ebenso mysteriös und beeindruckend. Gleiches gilt für die Zeit mit meiner Frau.

Ich versuche, nicht spezielle Geschichten aus den großartigsten Momenten meines Lebens zu machen. Ich möchte überhaupt nichts aus ihnen machen, sondern sie selbst zu mir sprechen lassen. Ich möchte auch nicht so sehr aus meinem Gedächtnis heraus leben, sondern im gegenwärtigen Moment.


Worin bestand Ihre größte Illusion?

Jon Kabat-Zinn: Dass ich etwas verstanden habe.


Dieser Artikel erschien in der Ursache\Wirkung №. 82: „Achtsamkeit"

UW82


Mit welcher inneren Haltung begegnen Sie den Patienten in der Stress Reduction Clinic?

Jon Kabat-Zinn: Jeder Moment ist außergewöhnlich, jeder Atemzug ist außergewöhnlich. Jene, die in die Klinik kommen, werden von mir nicht als Patienten gesehen, sondern als wunderbare Menschen. Ich möchte ihnen im gegenwärtigen Moment begegnen und ihre Geschichten hören, weil sie für sie wichtig sind. Noch mehr interessiert mich aber, was passieren würde, wenn jemand seine Geschichte hinter sich lässt, um seine Energie fortan in neuer Weise zu verwenden. Und wir verfügen über Methoden dafür.

Es geht darum, dass die Menschen erkennen, um wie viel sie tatsächlich größer sind, als sie bisher von sich gedacht haben.

 

Und das funktioniert tatsächlich?

Jon Kabat-Zinn: Ja, manchmal sagen sie zu mir: „Sie haben mir mein Leben zurückgegeben.“ Und ich antworte darauf: „Nein, das stimmt nicht. Sie selbst haben es sich zurückgegeben. Ich war nur so etwas wie ein Coach. Ich habe nur einen hilfreichen Raum zur Verfügung gestellt. Und ich habe Ihre Buddha-Natur gesehen.“

 

Lässt sich durch Achtsamkeit das menschliche Leiden überwinden?

Jon Kabat-Zinn: Achtsamkeit ist nicht irgendeine Art von Ideal. Es ist nicht so, dass jemand, der Achtsamkeit praktiziert, nie mehr verärgert ist oder keine Angst mehr spüren wird. Es geht vielmehr darum, dass wir lernen, großzügiger mit uns selbst umzugehen, das heißt, uns zu erlauben, die volle Bandbreite an menschlicher Emotionalität zu spüren.

 

Es gibt Personen, die sich aufgrund ihrer buddhistischen Praxis im Glauben wähnen, all ihre negativen Gefühle überwunden zu haben. Was sagen Sie zu diesem Phänomen?

Jon Kabat-Zinn: Wissen Sie, wie ich das nenne? Bullshit!

Ja, es ist möglich, durch lebenslange Praxis sich selbst zu transformieren, so dass man nicht mehr so einfach in negative Emotionen abgleitet. Aber wenn jemand denkt, jetzt, wo ich ein Buddhist bin, werde ich nie mehr Sorgen und Probleme mit meinen Kindern haben, liegt er vollkommen falsch. Es existiert eine bestimmte Art, wie Menschen dazu tendieren, die Meditationspraxis zu idealisieren. Und dann geben sie vor, wahre Meditierende zu sein. Ich möchte das nicht total kritisieren.

Ich sage nur, dass es sich dabei um ein Produkt des menschlichen Geistes handelt.

Es ist nicht unbedingt falsch, dieses Selbstbild, diese Geschichte von sich als Buddhist oder Meditationspraktiker zu haben. Aber man sollte machen, sondern sie selbst zu mir sprechen lassen. Ich möchte auch nicht so sehr aus meinem Gedächtnis heraus leben, sondern im gegenwärtigen Moment.

 

Welche Konsequenzen können damit verbunden sein?

Jon Kabat-Zinn: Man verliert seine Weisheit. Man verliert das Selbstmitgefühl, da man sich etwa nicht mehr erlaubt, verärgert zu sein. Nach dem Motto: Es ist nicht mehr möglich für mich, böse zu werden, jetzt, wo ich meditiere. Man kann sich also nicht mehr selbst ganz als ein menschliches Wesen akzeptieren.

 

Manche wirken ausgeglichen und entspannt, in Wahrheit unterdrücken sie aber nur ihre negativen Gefühle. Und dann stellen sie eines Tages voller Schrecken fest, dass sie sich und ihrer Umwelt nur etwas vorgespielt haben.

Jon Kabat-Zinn: Das wäre dann ein Moment der Realisierung, gut so! Es kommt zur Konfrontation mit den eigenen unterdrückten Gefühlen. Wer in einer illusorischen Welt gelebt hat und dann eines Tages aufwacht, erschrickt und sich daraufhin entscheidet, wieder zurückzukehren in seine bisherige Welt, der wird am Ende nur noch mehr leiden. Das ist sehr traurig!

Wenn wir uns nicht ehrlich darum bemühen aufzuwachen, werden wir während unseres gesamten Lebens schlafen. Und die Konsequenzen dessen sind einfach nur desaströs. Für einen selbst ebenso wie für all jene, mit denen man sich in Kontakt befindet.

 

Worin besteht die Motivation, sich zum MBSR-Lehrer ausbilden zu lassen?

Jon Kabat-Zinn: Die Motivation, MBSR zu unterrichten, besteht darin, dass es ein radikaler Akt ist, jemanden aufzufordern, innezuhalten und einen Blick unter die Oberfläche seines Lebens zu riskieren.

Es bedeutet letztlich, aufzuwachen, in eine tiefere Dimension des Daseins einzutauchen. Ich bin sehr beeindruckt von all jenen Menschen, die ich kenne und die das gemacht haben. Jeder ist einzigartig in seinem Stil, wie er diese Arbeit den Menschen näherbringt. Sie alle lieben auch die buddhistische Lehre auf ihre individuelle Art.


Was ist MBSR? Wie funktioniert es? Hilft es tatsächlich?

Stress, Schmerz und Krankheit sind allesamt negative Grunderfahrungen im Leben eines jeden Menschen. Neben rein schulmedizinischen Behandlungsverfahren erfreuen sich alternative Methoden wie Yoga, Meditation oder Qigong im Westen zunehmender Beliebtheit. Letztere sind jedoch in den Augen vieler Menschen an ein fremdes religiös-kulturelles Umfeld gebunden und somit häufig nicht unmittelbar für notleidende Menschen im Westen praktikabel.

Dem US-Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn gelang es, ein von der buddhistischen Achtsamkeitsmeditation stark beeinflusstes Training als Begleitmaßnahme zu medizinischen Therapien in die westliche Medizin einzuführen. 1979 konzipierte er die nicht-religiöse Methode der auf Achtsamkeitbasierenden Stressreduktion, genannt MBSR (mindfulness-based Stressreduction). Institutionalisiert wurde sie erstmals an der von Kabat-Zinn eigens gegründeten Stressreduction Clinic in Massachusetts, USA.

„Wir erkannten in unserer Klinik, dass die Übung der Achtsamkeit Menschen mit einem breiten Spektrum von schweren physischen Krankheiten zugutekommt“, erzählt Kabat-Zinn. Krebs, Aids, Diabetes, chronische Schmerzen, Bluthochdruck und andere Erkrankungen, bei denen Stressbelastung eine Rolle spielt, zählen dazu. So unterschiedlich auch die Leiden der Patienten erscheinen mögen, ergänzend behandelt werden sie an der Stressreduction Clinic stets nach dem gleichen Verfahren.

Acht Wochen dauert das MBSR-Intensivtraining. Hohe Eigenmotivation wird dabei von den Teilnehmern vorausgesetzt. Hilfreich ist zudem eine erwartungsfreie Haltung. Einmal wöchentlich gilt es, einen zweistündigen Kurs zu besuchen. geübt werden verschiedene Formen von Achtsamkeitsmeditation, Yoga sowie Achtsamkeit in belastenden Situationen und bei sozialen Interaktionen. Weiters werden die Teilnehmer dazu aufgefordert, zusätzlich täglich ‚Hausaufgaben’ zu absolvieren und sich achtsam in Alltagssituationen zu verhalten.

Die Wirksamkeitsforschung hat gezeigt, dass eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis insgesamt zu einer verbesserten Aufmerksamkeits- und Emotionsregulation führt. Bisher ist zwar wissenschaftlich nicht belegt, ob das Achtsamkeitstraining bestimmte Krankheiten verlangsamen oder sogar direkt zu ihrer Heilung beitragen kann. es existieren jedoch unzählige Studien, die dessen Einsatz prinzipiell als sinnvoll ausweisen. Und so wird MBSR auch in Hunderten Kliniken und Gesundheitszentren weltweit erfolgreich praktiziert.

Das MBSR-Programm dient zudem als Grundlage für viele weitere achtsamkeitsbasierte Therapien. die Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (MBCT, Mindfulness Based Cognitive Therapy) kombiniert Meditationsübungen mit Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie zwecks Rückfallprävention bei Depressionen. Untersuchungen ergaben, dass sich mit MBCT die Rückfallquote bei Patienten mit mindestens drei depressiven Episoden in der Vorgeschichte um die Hälfte verringern lässt. Diese Erfolgsrate ist durchaus mit jener von Antidepressiva vergleichbar.

Aber was ist nun Achtsamkeit eigentlich? Die Antwort Kabat-Zinns lautet: „Vereinfacht ausgedrückt, in jedem Augenblick präsent zu sein.“ es sei ein Bewusstseinszustand, in dem man seine Aufmerksamkeit auf all das richtet, dem wir für gewöhnlich keinerlei Beachtung schenken. Der Atemfluss etwa oder die Körperhaltung. Aus Erfahrung weiß Kabat-Zinn: „Wer einmal Achtsamkeit erlebt hat, kann diese Erfahrung nie mehr vergessen.“


Bild Teaser & Header © Pixabay

 

 

 

Kommentare  
# Ralfinator 2019-01-07 09:50
MBSR hat mein Leben zum positiven verändert. Vermutlich hätten das andere Meditationen auch. Aber das Program hat mich ruhiger und ausgeglichener gemacht. Jetzt fühle ich mich nicht mehr durch meine Kinder gestresst, sondern bin gern mit ihnen.
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